Frohe Weihnachten!

Ein älterer Draft ein bisschen abgeändert.

Naja… also dieses Schuljahr ist sehr stressig. Ich möchte einmal eine Kritik über die AHS schreiben, aber nicht an dieser Stelle. Zu Weihnachten soll man schließlich alles friedlich betrachten. Natürlich könnte ich diese Regelung fallen lassen, weil ich (stolz) ohne religiöses Bekenntnis bin. Trotzdem halte ich den Grundgedanken für sehr gut und deshalb unterstütze ich diesen Weihnachtsgedanken. Eigentlich dürfte ich jetzt nicht über ein wehleidiges Thema schreiben, aber es bleibt mir nicht erspart ein Resumeé des Schuljahres zu ziehen. Gut…

Nochmals: Dieses Schuljahr ist sehr stressig. Stress ist durchaus gut und steigert die Produktivität. Dementsprechend sollte sich dieses Schuljahr eigentlich durch eine Leistungssteigerung kennzeichnen. Falsch gedacht… wie besagt werde ich jetzt hier nicht die AHS kritisieren, aber meine Noten in diesem Jahr schauen nicht wie gewünscht aus. Ich habe in diesem Jahr natürlich trotzdem viel gelernt. Ich möchte hier aber nicht über die bool’sche Algebra referieren, sondern vielmehr die Aspekte nennen, die man erst dadurch lernt, dass man “sich schlecht fühlt und man schlecht ist”.

Konzept: Mein Konzept schrieb eigentlich vor, dass ich die 7. Klasse als Maturavorbereitung ansehe und vieles lerne. Ich wollte in Mathe besser werden; ich wollte in Physik mehr wissen; ich wollte Unterlagen zusammenschreiben, die ich für die Matura lerne; ich wollte Skills eines Gegenstands lernen, die man nicht in der Schule lernt; ich wollte meine Lieblingsgegenstände (um “Informatik” zu umschreiben) vertiefen; ich wollte die 2. lebende Fremdsprache (= Franz.) vertiefen.

Ich wollte soooo viel machen; ich wollte so viel schaffen. Ja, ich bin besser in Mathe. Ja, ich vertiefe meinen Lieblingsgegenstand. Aber letztendlich bin ich trotzdem nicht zufrieden. Prinzipiell kann ich nicht behaupten, dass die Motivation fehlt (wobei man das jetzt als Ausrede werten kann). Durchschnittlich schlafe ich ca. 7 Stunden pro Schultag. Zweimal dachte ich bereits 39 Grad Fieber zu haben (ich Trottel, ging natürlich trotzdem zur Schule).

Hat man einmal im Schuljahr 2 Punkte erreicht an denen man sich innerlich von der Schule verabschiedet, genießt man nicht mehr die netten Worte der Professoren. Man genießt nicht mehr die Vielfalt der AHS. Man genießt nicht mehr sich 1 Stunde nur mehr mit Informatik zu befassen. Man genießt nicht mehr sich wochenends zum Computer zu setzen und zu skripten. Man genießt nicht mehr das Saxophon als Jazzsaxophon zu betrachten. In gewisser Weise verliert man die Lust an solchen Dingen. Trotzdem kann ich sagen, an Lust und Motivation zum Lernen fehlt es nicht…

Also, dass die Motivation darunter leidet, ist ein Aspekt. Ein anderer Aspekt ist zB dass man negative Bemerkungen von Lehrern schneller bemerkt (natürlich nicht nur mir gegenüber). Ich schreibe ja immer eifrig Zitate von Lehrern mit. Dazu zählen auch Bemerkungen in denen es darum geht, den Schüler zu veräppeln und ihn schlecht dastehen zu lassen. Ich würde jetzt ein paar nennen, aber bevor ich von Google erkannt werde, vermeide ich dies hier. Natürlich kann man solche Zitate als “Ausrutscher” vom Lehrer werten, aber es geht nur um die Tatsache, dass man solche Zitate wesentlich schneller bemerkt, wenn man nicht so euphorisch im Unterricht sitzt und Unterrichtsweise kritisiert.

Ich weiß nicht, ob solche Zitate nur phasenweise auftreten und mir das nur jetzt besonders auffällt. Auf jeden Fall ist die Objektivität des Professors vor der Tafel stark anzuzweifeln. Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, ob der Lehrer anerkannt und beliebt oder selbst ein “Mobbing”-Opfer ist.

Wie auch immer… klingt alles sehr pessimistisch. Ich habe nur 2 Aspekte erwähnt (weitere zB: man lernt zu lernen). Ich hoffe einmal die Kritik für MyHP schreiben zu können. Ich hoffe dafür Zeit zu finden.
Naja… wie besagt sollte man zu Weihnachten nicht dramatisch denken. Schule ist Schule und Schule ist als Schule zu akzeptieren. Sie hat auch ihre positiven Aspekte. Wie auch immer…
:-) Frohe Weihnachten!

  1. Die Hoffnung das Stress die Produktivität steigert habe ich schon längst aufgegeben.. :D

    Nein, so ists auch wieder nicht.. Wenn man genug eigene Motivation aufbringen kann, indem man regelmäßig auf sich selber schaut, kann Stress durchaus helfen.

    War bei mir zur Zeit der Rosenball Vorbereitungen so ;)

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