17. Geburtstag

Geburtstag MeisterLuk

Dann ist es wohl wieder so weit. Mein 2. Geburtstag, den mein Blog schon erlebt. Naja… ist nichts Besonderes. Gesetzlich darf ich nicht viel mehr. Gerade einmal den L17 könnte ich schon haben, aber den will ich nach wie vor nicht, solange mein Fahrrad funktioniert. Insofern…

Aber eine Sache muss ich kurz ansprechen: Ich wusste echt nicht, was man mir schenken könnte. Informatik-Bücher habe ich mehr als genug. Hardwareausstattung habe ich auch genug. Schulische Sachen habe ich auch alles. DVDs, Musik oder sonstiges Multimediales wüsste ich nichts Besonderes. Insofern war ich echt ratlos. Mein Bruder hatte mich gestern auf die Idee gebracht auf meine buecher.txt zu schauen, aber ansonsten wusste ich eigentlich nichts. Das war vor allem in jüngeren Jahren wesentlich einfacher. Naja… auf der einen Seite könnte man sagen, dass ich nicht so viel Wert auf Materielles lege auf der anderen Seite könnte ich sagen wunschlos glücklich. Welches davon jetzt die richtige Antwort ist, darf sich jeder selbst überlegen 😉

17. Geburtstag

Der jugendliche Elan

Der erste Mal programmieren… welch eine Faszination. Man kann es noch überhaupt nicht. Man lernt es. Man lernt die Befehle. Man lernt die Funktionen. Man lernt den syntaktischen Umgang. Alles ist neu. Und auch wenn es noch so schwierig ist zu erlernen: Man lernt es.

Ich glaube jeder kennt ihn. Man ist jung und lernt aus Fehler, aber demotivieren lässt man sich nie. Biologisch/Psychologisch ist die Begrüngung ganz klar. Ist man jung, möchte man es weit bringen. Man ist dafür bereit einiges auf eine Karte zu setzen. In unseren Genen ist es wohl verankert, dass wir uns bemühen einmal ganz groß rauszukommen. Hat man es einmal geschafft, so blickt man stolz auf sein Werk. Entweder es geht danach weiter oder man lässt es lieber und verliert ihn.

Zweifelsfrei bin ich noch jung und werde ihm noch oft genug begegnen. Das erste Mal war es wohl als ich begann JavaScript-Skripte zu modifizieren und auf eine Ausgabe zu warten. Und dann… BRG3 und BRG_HP. Nächte habe ich damit verbracht diese Sprache “PHP” zu erlernen und eine MySQL-Verbindung hinzubekommen. Und für die Projekte habe ich einige Nächte nicht geschlafen; auch direkt vor einer Schularbeit. Zumindest solange setzt man viel auf eine Karte wie man ihn hat und ihn in dieses Projekt stecken kann. Und dafür hat man es dann geschafft und blickt stolz auf sein Werk.

Der jugendliche Elan. Nützt ihn!

Der jugendliche Elan

Nationaler Stolz?

Immer wieder muss ich mich das fragen. Die Ursachen sind mir einfach nicht klar. Was bewegt den Mensch dazu nicht über sein eigenes Denken hinaus zu denken. Faulheit? Gewohnheit? Xenophobie? Purismus? Kultur? Patriotismus? Chauvinismus? Nationaler Stolz?

Wieso werden Ortsnamen mit Umlauten (etc.) nicht angepasst, damit sie auf Atlanten in aller Welt verwendet werden können; die Namen der Orte ist sowieso zufällig gewählt? Wieso verwenden Europäer nicht den praktischen, drehbaren, chinesischen Esstisch? Wieso fahren die Autos in der UK auf der linken Seite? Wieso lesen Japaner von oben nach unten und von rechts nach links; Europäer von links nach rechts und von oben nach unten? Wieso verwenden wir 5 Notenzeilen, wobei 5 kein Teiler von den 12 Halbtonschritten ist, die wir verwenden? Wieso sprechen wir Menschen einer Erde so viele verschiedene Sprachen? Wieso verwenden wir kein einheitliches Schrift- und Ziffernsystem? Wieso unterscheiden wir verschiedene Artikel (der, die, das)? Wieso dauert das 20. Jahrhundert von 1900-1999 und die 20er Jahre von 1920-30? Wieso schreiben manche die Trennung von Dezimalstellen mit Komma und manche mit einem Punkt?

In der Informatik geht es oft um einzelne Bits, wenn man von Optimierung spricht. Man einigt sich auf klare Standards. Wenn ich unsere Lebensweise ansehe, dann finde ich nur das Gegenteil vor?! :-/

Nationaler Stolz?

Der Kommentar-Stopper in PHP

Jeder PHP-Programmierer kennt es: Man debuggt und kommentiert einen Quelltextabschnitt aus. Hat es geklappt, entfernt man das Kommentarzeichen. Das beginnende “/*” entfernt man, aber das Ende “*/” findet man nicht oder vergisst man, weil der Quelltext so lange ist. Resultat ist ein Syntax-Error. Deshalb verwende ich den (eigens erfundenen 😛 ) Kommentarstopper:

<?php /* echo "I'm a nerd"; #*/ ?>

Es ist jetzt egal, ob der Anfang des Kommentars dasteht oder nicht. Geschlossen wird der Kommentar immer richtig. Aber aufpassen! Zu viele Kommentarstopper darf man im Skript auch nicht liegen lassen, weil sonst wundert man sich, wieso der Kommentar frühzeitig aufhört. 😉

Der Kommentar-Stopper in PHP

Die Produktivität-Formel

Ich hasse es ja sinnlos vor dem Computer sitzen oder nichts zu tun. Wenn mir das passiert, bekomme ich die Krise. Es passiert einem vor allem, wenn man etwas müder ist und wer kennt es nicht, dass man seine E-mails checkt, wobei man es eh vor nicht einmal einer Minute gemacht hat und man sich sicher ist, dass keine neue E-mail angekommen ist?! Langsam gelingt es mir eh gut meine Produktivität (über einen längeren Zeitraum) zu steigern. Ich teile Projekte in kleine ToDos ein, schreibe ToDo-Listen und versuche jeden Tag eine kleine Aufgabe für ein Projekt zu erledigen (zB jeden Tag ein bisschen python lernen). Letztendlich kann ich es in einer einfachen Formel beschreiben:

Produktivität = Effizienz * Zeit

Produktivität ist direkt proportional zu Effizienz und zur Zeit. Je mehr Zeit man in ein Projekt investiert, desto mehr kann herausschauen. Es kann aber auch sein, dass man an einem Projekt arbeitet, kleine Features einbaut und man sich so sehr auf Features konzentriert, dass der eigentliche Sinn des Projekts nach Ablauf der Deadline nicht erfüllt ist. In dem Fall ist der Faktor Effizienz niedrig. Also meine Tipps:
Um mehr Zeit zu finden: Teile deine Aufgaben in ganz kleine Teile auf. Hackle eine erledigte Aufgabe auf deiner ToDo-Liste ab und sei stolz darauf. Das motiviert!
Um die Effizienz zu steigern: Sei konzentriert bei der Sache. Ich kann beispielweise schlecht langwierige Sachen programmieren, wenn andere Leute neben mir reden. Umgekehrt bin ich beim Buchlesen so vertieft, dass es egal ist, wenn neben mir “gelärmt” wird. Versuche immer die richtige Situation zu erwischen. Beim Programmieren an sich sollte man zuerst die Aufgabe erledigen; dann Features einbauen. Features sollte man vor allem dann machen, wenn man dem Zeitplan voraus ist. Für den Rest sollte man sich einfach an die UNIX-Philosophie halten 😉

Disclaimer: Bei meinen Webprojekte ist die Produktivität in letzter Zeit nicht gestiegen (im Gegenteil). Aber umgekehrt investiere ich jetzt sehr viel Zeit in die Schule und schreibe viele PDFs über fachliche Themen 🙂

Die Produktivität-Formel

Mathematische Überlegungen I

Beweisführung: 0.999 … = 1

  x = 0.9999...
10x = 9.9999...

Gleichungssystem:

10x = 9.9999 ...
- x = 0.9999 ...
____________
 9x = 9.9999
  x = 1

Wiederholung einer Zahlenreihe:

Möchte man eine Zahl ständig wiederholen (ungefähr so wie es beim Vigenère-Algorithmus mit einem String benötigt wird), so muss man diese Zahl durch so viele Neuen dividieren, wie viele Stellen die Zahl hat. zB 123:

123 / 999 = 0,123123123123123213 ...

Dies kann man mit allen Beispielen machen:

1 / 9 = 0,11111 ...
12 / 99 = 0,12121212 ...
956 / 999 = 0,956956956956 ...

Das Ganze habe ich durch dieses Beispiel entdeckt:

123456789 / 999999999 = 0,123456789 123456789 123...
Mathematische Überlegungen I

Lernen zu Bloggen

Post in Hinblick auf MyBlog 2.0 und BRGblog 2.0

Eigentlich sollte dieser Titel “Bloggen zu Bloggen” heißen (angelehnt an das Wortspiel “Lernen zu lernen”), aber wieso ich es nicht gemacht habe, steht unten bei meinen Geboten unter Punkt 4.

Die 10 Gebote:
#1 Blogge regelmäßig. Blogs – in denen selten bzw. unregelmäßig gebloggt wird – landen als erstes in meinem RSS-Papierkorb. Wenn du selten (ist ok), aber regelmäßig bloggst, informiere deine Leser darüber.
#2 Führe eine interne Organisation. Auf meinem ersten BarCamp wurde die “Edit Timestamp”-Funktion von WordPress oft erwähnt. Man schreibt die Beiträge, deklariert sie als “veröffentlicht”, aber sie erscheinen erst in einer Woche (wegen des Timestamps). Ich mache es nicht so, aber ich habe unzählige Drafts, von denen 3-4 immer fertige Beiträge sind. Wenn mir kein Thema einfällt, schicke ich diesen älteren Draft.
#3 Blogge nicht zu viel über dein Privatleben. Das ist an meinem Blog schrecklich und deshalb bezeichne ich ihn auch nicht als professionell. Versuche die privaten Beiträge zu reduzieren und eine klare Linie zu anderen Themen zu machen. Leser interessiert dies nur bis zu einem gewissen Limit.
#4 Wähle Titel deiner Posts sehr klar und deutlich. Spielereien sind nicht immer angenehm. Denke auch an SEO. Versuche eine klare Struktur bezüglich Kategorien zu führen.
#5 Es gibt Fortsetzungsposts. Nutze sie aus und mache klar, dass sie zusammen gehören. Ich habe es beim Projekt “Hamster” [1, 2, 3] zum ersten Mal versucht. Damals ist es mir nicht ganz gelungen. Die Beiträge sollten als richtige Fortsetzung zu lesen sein. Der letzte Beitrag davon, sollte die Erkenntnis zusammenfassen. Beispiele wären bei mir zB eine Serie “Add-Ons für Firefox”, die ich nur zerspalten gebloggt habe .[1, 2].
#6 Die Länge der Posts sollte nicht zu stark variieren. Den Fehler habe ich bei “Web 2.0” begangen.
#7 Baue deine Posts nach dem alten Prinzip “Einleitung – Hauptteil – Schluss” auf. Ein guter Blogger kann das auch mit nur einem Satz verwirklichen.
#8 Versuche klar zu machen, wieso du darüber gebloggt hast. Ist es eine Anregung Kommentare zu einem Thema zu bekommen? Ist es eine reine Information, die du weitergeben möchtest? Verbreitest du eine Ideologie?
#9 Nutze HTML. Verwende Listen und Zitate, um diese als solche zu markieren. Nicht wie ich in diesem Beitrag (mit den komischen #, statt <ul>)
#10 Poste nicht zu viele Fotos. Es gibt Blogs, die ständig nur Photos bloggen. Ist auch in Ordnung. Aber wenn du einen klassischen Text-Blog hast, dann versuche unter 6 Bildern zu bleiben. Zu groß sollten sie auch nicht sein (Stichwort Ladezeiten).

Beispielblogs, die diese Punkte sehr gut berücksichtigen, werde ich nicht anführen. Am besten ihr schaut einfach bei meinen Freunden und meinem Bruder, die alle wirklich sehr schöne Blogs haben.
Wie zumeist ist diese Liste bei mir durch Selbstbeobachtung entstanden. Ich jage nicht dem “perfekten Blog” hinterher und versuche ihn professionell wirken zu lassen und wie zB die großen Firmen, die immer nur das zu bloggen, was ihnen weiterhilft (zB durch Werbung, SEO). Aber dennoch bezeichne ich Bloggen als eine Form des Journalismus und es ist eine eigene Kunst. Und diese möchte ich kennen lernen und irgendwie doch professionell können (falls ich es einmal beruflich brauche). In der Version MyBlog 1.0 habe ich begonnen. Die kommende Version MyBlog 2.0 sollte ein Übergang sein und die Version MyBlog 3.0 (angelehnt an CSS3) sollte dann wirklich professionell sein und dann ein Teil meines Informatik-Studiums sein. So… bevor dieser Beitrag gegen Gebot #6 verstösst, beende ich das lieber… 😉

Lernen zu Bloggen

Ordnung der Schulsachen

“Die Ordnung eines neurotischen Perfektionisten” ist vielleicht der bessere Titel.

Im Laufe der Schulbahn muss man sich natürlich mit der Problematik auseinander setzen: wie kann ich jeden Abend aufs Neue sicher gehen, dass ich alle Schulsachen für morgen gepackt habe? Mit der Zeit entwickelt man deshalb sein eigenes System, um das Vergessen einer Schulsache zu verhindern. Ich habe den Artikel auch gleich zu einem Artikel über Motivationstraining ausgebaut. Im Folgenden versucht ich mein System zu erläutern:

1. Phase: Overview

In der 1. Phase betrachte ich jedes Schulfach gleich wie das andere. Man nehme einen Teppich her (folgende Formel gilt für quadratische Teppiche):
A = ceil(sqrt(f)) * (A4 + 10cm)
Auf diesem bereitet man alle Schulfächer aus und sortiert sie nach Arbeit (1 Stapel = 1 Arbeit). Aus dieser ordnungsbegründenden Formel ergibt sich dann eine Situation wie diese.

2. Phase: Kategorisieren

In der 2. Phase sortieren wir diese Ansammlung an Heften in 3 Kategorien. “ToDo”, “Learn” und “Nothing” definieren, welche Sorte von Arbeit die Hefte beinhalten. Bei ToDo haben wir eine genau definierte Arbeit, die zu einem bestimmten Zeitpunkt beendet ist und wir unser Werk danach betrachten können (so wie es halt beim Programmieren ist). Bei Learn können wir nicht genau sagen “jetzt habe ich fertig gelernt”. Der Abstand zwischen den Lernphasen darf nicht zu groß sein und ich habe die schlechte Angewohnheit alle ToDos zuerst zu machen und dann erst die Learn-Sachen zu beginnen, damit ich sämtliche restliche Zeit damit verbringen kann. Learn sind also Sachen, die eingeschränkt erledigt werden können. Und Nothing beinhaltet alle Hefte, die aktuell gerade nicht so wichtig sind.
Somit teilen wir es in 3 Gruppen.

3. Phase: Arbeiten

Die 3. Phase sollte jeder kennen. Man hat alles geordnet und geschlichtet (um die Zeit rauszuzögern), aber nun ist man dran. Man muss lernen und die 7 Zwetschen erledigen. Aber bleibt optimistisch! Auch wenn man nicht motiviert ist, so kann man immer irgendeine Situation herbeirufen, damit man etwas mehr in Lern-Stimmung ist. Ich beispielweise motiviere mich zum Lernen bereits dadurch, dass ich die Sachen ordne. Wenn ich realistisch meine Arbeiten einschätze, brauche ich mich nur mehr auf die eine Sache konzentrieren und der Rest steht sowieso auf der ToDo-Liste. Wenn selbst das nicht klappt, dann hilft es, dass ich kurz runter in die Küche gehe und einen Kakao trinke. Ich schalte kein Radio ein, rede mit niemanden und esse auch nichts. Ich genieße die absolute Ruhe. Danach fühle ich mich so gelangweilt und ruhig, dass die Lust nach irgendetwas zu tun steigt; auch Lernen. Das hilft mir oft.
Gut… das ist mein persönlicher Standpunkt, aber wie ist es bei bei anderen? Natürlich kann ich keine Antwort darauf geben und eine Statistik würde auch nicht viel Sinn machen. Ich gebe nur den Tipp: Selbstbeobachtung. Man sollte sich oft mit der Situation Lern-Faulheit konfrontieren und selbst beobachten, was motivierend wirkt. Oft sind es nur die Kleinigkeiten, die großes ausmachen. Und dann sollte es auch mit dem Lernen klappen…

Ordnung der Schulsachen

Nous retournons…

Frankreichreise 08

Bevor ich über die Reise erzähle: Ziemlich amüsant…

  1. Google kündigt das Projekt Virgle an. Einen Tag später sind wir in einen französischen Virgin gegangen, wobei ich so gut wie gar nicht in solchen Geschäften war.
  2. Dirk schreibt über Paris “Paris war mir viel zu dreckig.”
  3. Die Videos vom BRG Viktring von älteren Parisreisen sind jetzt online

Diese 3 Tatsachen (2 davon übrigens in meinem ~150 ungelesenen RSS-Beiträgen) fand ich doch sehr amüsant, dass sie alle zusammenfielen als ich gerade in Paris war.

Also die Reise
… war sehr schön. Irgendwie haben wir es auch geschafft uns mit Händen und Beinen zu verständigen und gegen Ende haben wir schon genau gewusst, was wer meinte und dann war es verdammt lustig. Umgekehrt war es aber auch so, dass am Freitag Französisch reden sehr anstregend war, weil es einfach sehr hohe Konzentration fordert immer den Worten sehr schnell zu folgen. Am lustigsten war es wohl mit unserem netten “Gastvater” (übrigens Hausmeister und so wie der kocht glaube ich auch Profikoch). Hin oder her… “Sprachwoche” ist der richtige Titel für diese Woche gewesen.
Sightseeing haben wir natürlich auch gemacht. Wir haben berühmte Stationen wie Musée d’Orsay oder den Eiffelturm abgeklappert. Paris hat echt viele Sehenswürdigkeiten auf wenig Platz versammelt. Umgekehrt gibt es verdammt viel Chaos, Armut und Paris ist keine familienfreundliche, wohnliche Stadt.

Frankreich-Reise

Nous retournons…