Ich habe mir zum Geburtstag dieses Buch gewünscht, weil mich das Thema interessiert. Dass es in Zusammenhang mit Systemadministration steht, verfeinert die Sache noch. Zugegeben… nicht nur Zeitmanagement alleine interessiert mich, sondern wesentlich entscheidender ist der Punkt Motivationstraining. Aber das ist ein anderes Thema und vielleicht schreibe ich mal ein PDF über die beiden Themen. Auf jeden Fall habe ich es jetzt zum Abschluss des Monats fertig gelesen und möchte kurz darüber berichten.
Der Anfang hat mich eigentlich am meisten fasziniert. Am Anfang geht Thomas A. Limoncelli vermehrt auf den Umgang mit ToDo-Listen und Terminplanern ein. Für mich war es nicht irgendwie eine große “Erleuchtung”. Der Autor weißt darauf hin, dass man seinen Alltag total neu ordnen wird, wenn man seine Tipps befolgt, jedoch sind wichtige Elemente in meiner Organisation schon enthalten und viel ändern muss ich nicht. ToDo-Listen, Terminplaner, Kalender, Wunschlisten und langfristige Zielsetzung (um ein paar zu erwähnen). Viel eher ging es mir um Selbstbestätigung und auch habe ich die wichtigsten Sachen auf einen Notizzettel zusammen geschrieben. Wenn ich in 10 Jahren ein Problem mit dem Thema habe, schaue ich ihn wieder einmal an
Im Mittelteil erklärt er ganz genau, wie er es macht. Jeden Morgen die tägliche ToDo-Liste formulieren. Eventuell macht man das auf einem PAA (Notizzettel) oder PDA (kleiner elektronischer Terminplaner). Dann auch Wünsche aufschreiben, Routinen entwickeln und auch wie sich die Planung auf ihn ausgewirkt hat. Gegen Ende des Buches geht er auf einzelne Begriffe wie “Stress- und E-mail-Management” und “Automatisierung” ein. Bei Automatisierung war es (zugegeben) für mich ein bisschen uninteressant. Er spricht über Makefiles & awk bei denen ich leider (noch) keine Erfahrung habe. Das Kapitel bin ich nur grob überflogen und haben mir ein paar UNIX-Befehle rausgeschrieben.
Naja… wem kann ich das Buch empfehlen? Ich denke es ist nur wirklich was für Geeks. Die technischen Aspekte sind ganz wichtig und vor allem geht er am Ende vermehrt darauf ein. Ich habe es auch faszinierend gefunden, wie er Sysadmin-Alltag beschreibt. In dieser Situation bin ich ja nicht, aber mich hat es nur deshalb fasziniert, weil ich selbst daran interessiert bin und das motiviert natürlich zum Weiterlesen. Für “normale” Menschen kann ich es empfehlen ToDo-Listen zu verwenden und wenn diese Organisation überhaupt nicht klappt, kann man sich näher mit dem Thema beschäftigen und die wichtigsten Kapitel dieses Buches für sich zusammenfassen. Ansonsten ist es wirklich nur für Techniker zu empfehlen. Ein absolut lesenswerter Klassiker!
11 Bücher stehen auf meiner ToDo-Liste und bei der Hälfte der Sommerferien habe ich genau eines fertig gelesen. Und was jetzt?! :-/



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