Mein Ferienalltag

Als genau 200. Beitrag bei MyBlog werde ich mal erzählen, wie es sich bei mir in den Ferien abspielt. In “Zeitmanagement für Systemadministratoren” spricht er von “Routinen”. Einige wird man in meinem Alltag wiedererkennen.

Standardmäßig stehe ich um 10 Uhr auf. Sobald ich einmal munter bin, stehe ich auf, aber früher wache ich nur selten auf. Zuerst schalte ich meinen Standrechner ein. Die ToDo-Liste, die Termine und der Plan für die Sommerferien erscheinen am Desktop, wobei ich eh bereits vom Vortag weiß, was ich heute zu tun habe. Schließe ich diese Dateien, öffnet sich der Thunderbird und grüßt mich mit seinen zahlreichen RSS-Feeds, welche ich neulich sortiert habe. Ich habe jetzt alle möglichen Feeds abonniert und werde im August beginnen jeden Tag einen Feed löschen, der mir unwichtig erscheint. Schließe ich auch den Thunderbird, startet pidgin. Einerseits IRC andererseits ICQ (bzw. Oscar um genau zu sein ;-) ).

Am Vormittag überlege ich mir Beiträge für den BRGblog, wobei ich leider viel zu wenig Ideen habe und zu wenig schreibe. Die Beiträge entstehen spontan. Bei MyBlog habe ich auch nicht großartig Ideen, aber ich weiß, was ich schreiben werde. In BRG3 überlege ich wie man wieder Diskussionen anheizen könnte, aber momentan ist es leider tot. SchülerVZ besuche ich nur selten, weil ich es nicht mag. In den Ferien bekomme ich wesentlich mehr E-mails, die nach Arbeit verlangen als sonst. Die (meist kleinen) Arbeiten erledige ich gleich (meist eh nur Termin in Terminplaner eintragen). Das war eigentlich mein tägliche Morgen-Planung und dann starte ich mit den Projekten. Von rund 2 Wochen bis gestern hieß das am BMS arbeiten. Das BMS steckt noch teilweise in Entwicklung (*damn* Ich hätte doch HTML-Templates verwenden sollen), aber jetzt muss ich an Webseiten für 2 Chöre arbeiten. Das ist meine heutige Aufgabe (wahrscheinlich bis einschließlich Mittwoch).

Mittagessen… nach dem Mittagessen gönne ich mir (wenn es nicht allzu stressig ist mit dem Projekt) eine kleine Pause und spiele eine Runde C&C oder ein anderes kleines Spiel. Alles was unter einer Stunde dauert ist in Ordnung, wobei ich in den letzten Tagen darauf verzichtet habe, weil mir das Projekt wichtiger war. Direkt nach der Pause geht es mit dem Projekt weiter. Am Abend gegen 19 Uhr wird es doch ein bisschen anstrengend und ich gehe mal ein bisschen fernsehen und essen. Wenn ich zurückkomme, lese ich mir wichtige Stellen aus dem IRC-Channel durch, schließlich möchte ich python lernen und dank dem vielen Lesen kenne ich schon einige Module und habe auch schon ein Hello-World-Programm für die GUI geschrieben :-) In der Nacht ist meine produktivste Phase. Ich bin 2mal bis 3 Uhr wache gewesen und kann nur sagen, dass ich in einer Stunde schaffe, was ich tagsüber in 3 Stunden fertig bringe. Leider passt das meinen Eltern nicht und ich bin jetzt halt jeden Tag bis 1 Uhr am Projekt beschäftigt.

So… das ist also mein Ferienalltag. Der Nachmittag wurde mir teilweise genommen. 1mal war ich baden, 3mal war ich bei einem Tischler aushelfen und Arbeiten wie Rasenmähen fallen halt auch an. Aber ingesamt sehr projektorientiert und ich gespannt, wieviele Punkte ich vom Ferienplan (sollte ich mal updaten) erledigen kann.

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