Bereits 2002 hat Rasmus Lerdorf in seinem Vortrag (Seite 25) auf der PHPCon die Ideen des Funky Cachings beschrieben.
Seine Idee: Du kommst zu einer Fehlerseite, weil sie nicht vorhanden ist. Du wirst umgeleitet auf generate.php. Du empfängst die ursprüngliche URL und schlägst in der Datenbank nach. Du generierst die Datei, die nachgefragt wurde. Du schreibst auf die Fehlerseite einen Hinweis, wo er die Datei jetzt finden kann. Die erweiterten Gedanken wären jetzt, dass du alle Dateien einmal im Monat von deinem Server löscht, weil wenn sie jemals noch gebraucht werden, werden sie eh neu generiert. Dann behält man immer den Überblick am Server. “Caching” ist in dem Sinne gemeint, dass die Dateien zwischengespeichert werden und evtl. auch wieder neu erzeugt werden. Das Ziel des Cachings (Zugriffsoptimierung) ist erreicht.
Die allgemeine Idee: Man generiert eine Seite und abgerufen wird das blanke HTML auf welches schneller zugegriffen werden kann. Idealerweise generiert man die Seite direkt an dem Erscheinen eines neuen Posts.
Wenn ich mir jetzt überlege… ich habe 85 Zugriffe an einem Tag (habe ich testweise 24 Stunden am 10.7.08 die Zugriffe aufgezeichnet – natürlich ohne IP-Adresse
) auf meinen Weblog. Der Weblog benötigt keine dynamischen Funktionalitäten wie ein Forum mit Usersystem. Viele rufen sowieso nur den RSS-Feed ab. 85 Zugriffe, dabei nur ~0.3 Posts pro Tag und jedes Mal muss die Datei neu erzeugt werden. Zahlt sich PHP-Caching dann nicht aus? (ich höre schon die Stimmen der WordPress-Nutzer: ja, es gibt ein WP-Plugin, welches solche Techniken nutzt, aber hin oder her: in WP muss immer der PHP-Parser gestartet werden und damit nutzt WP nicht die volle Funktionalität des PHP-Caching)
Damit ich jetzt wirklich möglichst repräsentative Zahlen habe, werde ich einmal überprüfen, welche Zugriffszeitdifferenz eine HTML-Seite von WordPress und die PHP-generierte Seite hat. Schauen wir einmal, ob es sich auszahlt und ich habe mir einmal ein paar Überlegungen gemacht, weil vielleicht wird es ein Teil vom CMS 1.0
ja, hab das über das wp-plugin kennengelernt, ist im Grunde genommen eine gute Idee. Werde ich wahrscheinlich auch beim meinem blog einbauen, soll vor allem helfen wenn deine Seite plötzlich von Usern überflutet wird…