Leider vergisst man Sachen unglaublich schnell. Ich kann mich an sehr viele Teile meiner Kindheit erinnern, aber was ich vorgestern gegessen habe, weiß ich nicht mehr. Ich weiß auch nicht mehr genau, wie am Anfang die 7. Klasse war. Ich weiß nur mehr die BRG3-Konferenzen mit einem Lehrer im Dezember und vor (sowie) nach Weihnachten gab ich einmal die Schule auf, weil es mir einfach zu viel wurde. Die 7. Klasse war schwer. Von der 8. Klasse kann ich es nicht behaupten.
Ich hatte einige Konzepte seit der 6. Klasse entwickelt, wie ich meine tägliche Organisation abwickle. Mein Konzept für die 7. Klasse stimmt sehr mit “Zeitmanagement für Systemadministratoren” überein. Mit ToDo-Listen halte ich tägliche/wöchentliche/monatliche Arbeiten im Überblick und arbeitete jeden Tag einen Teil ab (und füge hinzu
). Die Zeiten ändern sich. Heute habe ich die Spezialthemen im Kopf. Zuvor gibt es tausende Sachen in der Schule zu erledigen. Nicht in allen Fächern wurde ich bereits geprüft. Zu verschiedenen Themen würde ich auch gerne ein PDF schreiben. Momentan tägliche Prüfungen, in Hinblick auf Monate zB Matura und für später hoffe ich auf ein Informatik-Studium. Nebenbei dürfen wir nicht meinen verstärkten Saxophon-Unterricht nicht vergessen. Der BRG3-Nachwuchs möchte BRG4 entstehen lassen und nebenbei noch ein anderes Projekt starten. Vergessen wir nicht meinen Betriebsystemwechsel und meine Webprojekte. Nebenbei muss ich bis zur Matura 4 Bücher gelesen haben und 2 Bücher möchte ich bald einmal lesen und seinem Besitzer zurückgeben. Rosenballvorbereitungen und Maturaüberlegungen laufen nebenbei auch.
Fazit: Ich habe wesentlich mehr Freizeit (2,5 statt 5 Nachmittage Schule), ich habe mehr Zeit zum Einteilen und mehr Zeit um Dinge ausführlich zu machen. Im Gegenzug ist meine ToDo-Liste so lange wie noch nie und viele Dinge sollten vor der Matura fertig sein. Es ist alles so unübersichtlich, dass ich immer unproduktiver arbeite. Zuverlässigkeit wird nachrangig. Während ich früher alles Tag für Tag planen konnte, verleihe ich den Dingen höchste Priorität, die am aktuellsten sind. Wenn es jedoch wiederum nur so laufen würde, würde ich nicht auf die Matura schauen und mich im Februar erschlagen. So arbeite ich momentan mit einer Mischung aus allem. Jeden Abend bin ich müde (blöde Zeitumstellung
) und halte mich künstlich wach (eine kalte Dusche kann Wunder wirken). Ich leiste viel und habe auch viel vor. Aber mit dem aktuellen (fast konzeptlosen) Zeitmanagement werde ich mich wohl nicht lange halten können.
Mal schauen, wie die 8. Klasse noch so wird. Andere finden das Jahr anstrengender als voriges. Ich (wie nach Plan) nicht
:-/
(2,5 statt 5 Nachmittage)…
du meintest wohl du hast 5 nachmittage statt 2,5 frei
Nein, meine ich nicht