proj tom_marriage

Treffpunkt Mathematik Heiratsproblem Algorithmus
Treffpunkt Mathematik Heiratsproblem Algorithmus

Beim Treffpunkt Mathematik (ToM) hat Franz Rendl über “Heiratsprobleme – Mathematische Optimierung auf Graphen” gesprochen und uns einen Algorithmus vorgestellt, der das folgende Problem löst (Algorithmus auf unscharfem, zweiten Photo erkennbar):

Die Studenten und die Universität geben jeweils eine Liste heraus; auf welche Uni sie gehen wollen bzw. welchen Studenten sie bevorzugen. Finde die optimale Kombination, damit möglichst viele Studenten und Universität glücklich sind.

Wie in der Angabe werden die Studenten mit 1-12 bezeichnet und die Universitäten mit Kürzeln (Buchstaben), die in unis_translate definiert sind. Es existieren noch zusätzliche Funktionen, die nicht unbedingt notwendig sind.

Das Skript calc.py (funktionierende Version, ohne Tabellen)
Das ganze Projekt (ältere Versionen, funktionierende Version, Tabellen)

Erweiterte Aufgabe: Die Liste beim ToM resultiert aus unseren persönlichen Präferenzen von uns 12 Schülern. Welcher Student war ich (siehe list_students)? 🙂

proj tom_marriage

Webdesign…

Der Pinsel des Michelangelo (Optische Gestaltung)
Der Kompass des Weltenbummlers (Übersicht & Navigation)
Der Kern der Sache (Inhalt)
Der Browser des Anderen (Kompatibilität)
Die Augen des Anderen (Kompatibilität)
Der Kern der Sache (Inhalt)
Die Freude des Lektors (Grammatik)
Die Waage der Justitia (Recht)
Die Reise des Flash-Verweigerers (Flash-Animationen)
Der Vorspann der Seite (Intro)

via treml

Webdesign…

Hardcore-Biking…

Ich weiß, wieso ich mich als Hardcore-Biker bezeichne 😉 So einen Spaß hatte ich schon lange nicht mehr. Jedoch war es sehr anstrengend und ich bin jetzt total müde. Hintergefallen bin ich gar nie, wobei mein Hinterrad einige Male wegrutschte und das somit eher Zufall ist. Wegen geringer Durchschnittsgeschwindigkeit und nicht-frischer Konsistenz des Schnees rate ich vom Radfahren im Schnee sonst ab. In der Früh fuhr ich noch bei kaltem Herbstwetter ^^

Hardcore Snow Biking

PS: Wer meine “Fahrlässigkeit” kritisiert: Ist wesentlich sicherer als die Autos, die ich so getroffen habe. Ein LKW ist rückwärts zur Universitätsstraße hinuntergerutscht. Da habe ich ziemlich geschwitzt, wie ich den Armen gesehen habe. Im Gegensatz zu Autos befinde ich mich im unberührten Tiefschnee, der mehr Grip hat als die befahrene Straße.

Hardcore-Biking…

Time-Stop.

Die Zeit einfach anhalten. Alles bleibt stehen. Du hast alle Zeit der Welt Sachen zu erledigen. Du wirst nie hungrig. Du wirst nie müde. Du nimmst dir Zeit; du hast Zeit. Wie oft habe ich schon davon geträumt? Wie würde ich die Zeit nutzen? 🙂

Hätte ich die Gelegenheit, würde ich nur ganz bestimmte Sachen. Die Musik-HÜ für morgen zählt nicht dazu. Stattdessen würde ich ein paar mehr python-Module kennen lernen. Ein Spezialthema (bevorzugt M-Info fächerübergreifend) würde ich fertig erarbeiten. Den vim beherrschen und ein paar Sachen in Linux (unter anderem die zsh) näher kennen lernen. Dann hätte ich noch jede Menge PDFs zu schulischen Themen zu verfassen. Immerhin befinden sich 61 Themen auf meiner Liste. Beginnend beim musikalischen Barock und der psychologischen Auffassung von Stress. Ach, und wo wir gerade bei Textverarbeitung sind: LaTeX besser beherrschen wäre auch cool. Für Projekte sind jede Menge mods und neue Versionen offen. Stelle ich aber nicht so in der Vordergrund.
Wieso Projekte unwichtiger sind als vim/zsh/etc.? Mit einem Tool umgehen zu lernen, ist wesentlich nachhaltiger als ein Projekt, das nach 1-2 Jahren neu programmiert werden muss.

Wie auch immer… man muss sich damit abfinden, dass die Realität anders aussieht. Physikalisch müsste es möglich (auch wenn es nie Realität wird 😉 ). Letztendlich bleibt einem die Erkenntnis, dass man nicht alles im Leben lernen sollte. Vor allem als Schüler hat man eigentlich verdammt viel Zeit und weiß gar nicht, was man später genau machen wird. Alternativen für die, die sich einen Time-Stop wünschen, aber nicht so leicht aussteigen können wie Schüler?

  • Persönlich-individuelle Zeile fallen lassen (ToDo-Listen-Punkte streichen)
  • ToDo-Liste stärker ignorieren – Ansammlung von Arbeiten ignorieren
Time-Stop.

Traumberuf PHP-Hacker

Zitat aus “Traumberuf Hacker?” – 2:48:22

“Was war das Grusligste, was ihr so hattet; oder das Obströste… Vielleicht von jedem einmal eine Geschichte?!”
[…]
“Ja, was heißt gruselig?! Also, ich schlage gerne – und oft – die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ich irgendwie PHP-Code lese. Ich habe da immer den Eindruck, dass da Leute sitzen, die irgendwie aus Spaß mal angefangen haben PHP zu coden.”
[…]
“Ja, halt so eine Skriptsprache. Die werden dann halt angestellt und müssen halt in sehr kurzer Zeit für sehr wenig Geld irgendwie die komplexesten Applikationen zusammenhacken. Und das ist strange… weil die schiessen sich dann regelmäßig in die Füsse. Ich weiß jetzt nicht, was die so besonders macht. ”
“Liegt es an der Programmiersprache?”
“Nö. Also es gibt Sprachen, die sind anfälliger. Und es gibt Sprachen die sind weniger anfälliger für solche Problematiken. Aber an erster Linie ist es der Programmierer selber.”

Traumberuf PHP-Hacker

Cloud Computing

Bei der BRG4-Konferenz war es spannend über Microsoft und Google zu reden. Als Grundlage nahm ich die Spannung zwischen lokalem Arbeiten und den Cloud Computing. Während Microsoft zB mit dem Office-Paket über Jahre führend bei lokalen Anwendungen ist und Google die Büroaufgaben online ermöglicht (zB Google Docs), vermischen sich die Gebiete der beiden Firmen. In welche Richtung die beiden Firmen blicken müssen, ist ungewiss. Nachdem – wie Dirk berichtet – sich Richard Stallmann nun auch gegen Cloud Computing ausspricht und Amazon einen Content Delivery Service anbietet, muss ich das Thema kurz anschneiden.

Cloud Computing bezeichnet die Idee, dass Daten nicht mehr lokal auf der eigenen Festplatte gespeichert werden, sondern einem Anbieter übergeben werden, der dann über ein Netzwerk (meist Internet) erreichbar (meist Webbrowser) ist. Der große Vorteil liegt darin, dass das Austauschen von Daten mit Freunden wesentlich einfacher ist, weil einen Internetzugang hat schließlich der Großteil. Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die Mobilität. Auf die Daten kann von überall zugegriffen werden.

Datenschützer greifen sich auf den Kopf. Server können schnell man Opfer einer Attacke werden und der Austausch der Daten kann wesentlich unbewusster von statten gehen. Auf dem lokalen Rechner sind zwar Dateien auch nicht sicher vor Viren, aber trotzdem noch wesentlich unzugänglicher. Die Rechenleistung der lokalen Computer ist auch ungeteilt und im Internet befindet sich eine weitere Zwischenleitung (Telefonleitung), die die Verfügbarkeit beeinträchtigt.

Ich persönlich schließe mich dem lokalen Speichern und Verarbeiten von Daten an. Solange die technischen Möglichkeiten nicht ausreichend gesichert sind, kann ich jedem nur davon abraten. Moment mal… mit SFTP, einer sauber programmierten Weboberfläche und einem hohen Sicherheitsstandard ist Computer Computing heute schon sehr sicher. Stimmt… leider betrifft das aber nicht den Normalanwender, der noch immer mit FTP seine Homepage auf den Server lädt und seine E-mails unverschlüsselt schickt. Die starke Differenz zwischen lokal und online (sprich: ich überlege bewusst, was ich ins Internet stelle und was Google eventuell finden könnte) ist mir persönlich sehr wichtig. Ich kann jeden verstehen, der seine Daten gerne (wenn überhaupt) nur zentral (an einem Ort) ins Internet stellt. Einer der Gründe für die neue Domain lukas-prokop.at

Cloud Computing

proj matura09

So… irgendwie beginnt jetzt ernsthaft die Schule. Schon seit rund 2 Wochen habe ich regelmäßig lange Nächte, wo ich bis nach Mitternacht lerne. Im Gegenzug war es mir möglich an project-euler-Projekten zu arbeiten und wieder einen CCC-Podcast anzuhören. Naja… nach meinem aktuellen gesundheitlichen Befinden wird das nicht mehr langfristig möglich sein und deshalb muss ich meine Freizeit ein bisschen kürzen. Meine Konsequenzen:

  • Nicht mehr als 1 Stunde pro Tag in Internet und Fernsehen fließen lassen
  • Podcasts und informationstechnischen Aufgaben beiseite legen
  • Vereinfachung der ToDo-Listen-Struktur
  • Geringere Differenz zwischen Durchschnittslänge eines normalen Tages und Tages mit langer Nacht

Ziel ist es dabei:

  • Abarbeiten meiner Schul-ToDo-Liste
  • Zeitgewinnung nach Vollendung der Aufgaben und Investition in Saxophon und wichtige Schulfächer

Der einzige Grund für den ganzen Kram nennt sich Matura. Heute hatte ich eine Besprechung mit einem Professor und ich habe konkrete Vorstellungen, was ich mache (anders als andere Schüler 🙂 ). Allerdings habe ich weder eine leichte Matura gewählt, noch mache ich sie mir leicht (was in Kontroverse zu meinem Plan steht 🙁 ). Naja… meine Spezialthemen stehen jetzt fest und neben der Schule werde ich jetzt arbeiten beginnen:

  • Mathe: Komplexe Zahlen
  • M-Informatik: Kryptologie und das RSA-Verfahren
  • Informatik: Instant Messaging
  • Englisch: The Internet

Wenn ich schon nicht lauter technische Wissenschaften nehmen kann, dann nehme ich zumindest lauter technische Themen 😛 Naja, hiermit kann ich das proj matura09 offiziell als eröffnet erklären und ich kann nur schauen, wie weit ich es bringe. Mich interessiert vor allem die Vereinbarkeit mit meinen anderen Projekten. Ich glaube ich habe jetzt ein produktives Alltagssystem erreicht mit dem ich über einen langen Zeitraum so arbeiten werde 🙂

proj matura09