Time-Stop.

Die Zeit einfach anhalten. Alles bleibt stehen. Du hast alle Zeit der Welt Sachen zu erledigen. Du wirst nie hungrig. Du wirst nie müde. Du nimmst dir Zeit; du hast Zeit. Wie oft habe ich schon davon geträumt? Wie würde ich die Zeit nutzen? :-)

Hätte ich die Gelegenheit, würde ich nur ganz bestimmte Sachen. Die Musik-HÜ für morgen zählt nicht dazu. Stattdessen würde ich ein paar mehr python-Module kennen lernen. Ein Spezialthema (bevorzugt M-Info fächerübergreifend) würde ich fertig erarbeiten. Den vim beherrschen und ein paar Sachen in Linux (unter anderem die zsh) näher kennen lernen. Dann hätte ich noch jede Menge PDFs zu schulischen Themen zu verfassen. Immerhin befinden sich 61 Themen auf meiner Liste. Beginnend beim musikalischen Barock und der psychologischen Auffassung von Stress. Ach, und wo wir gerade bei Textverarbeitung sind: LaTeX besser beherrschen wäre auch cool. Für Projekte sind jede Menge mods und neue Versionen offen. Stelle ich aber nicht so in der Vordergrund.
Wieso Projekte unwichtiger sind als vim/zsh/etc.? Mit einem Tool umgehen zu lernen, ist wesentlich nachhaltiger als ein Projekt, das nach 1-2 Jahren neu programmiert werden muss.

Wie auch immer… man muss sich damit abfinden, dass die Realität anders aussieht. Physikalisch müsste es möglich (auch wenn es nie Realität wird ;-) ). Letztendlich bleibt einem die Erkenntnis, dass man nicht alles im Leben lernen sollte. Vor allem als Schüler hat man eigentlich verdammt viel Zeit und weiß gar nicht, was man später genau machen wird. Alternativen für die, die sich einen Time-Stop wünschen, aber nicht so leicht aussteigen können wie Schüler?

  • Persönlich-individuelle Zeile fallen lassen (ToDo-Listen-Punkte streichen)
  • ToDo-Liste stärker ignorieren – Ansammlung von Arbeiten ignorieren

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