Mein zweites BarCamp ist zu Ende. Fazit: Gut. Mir hat es nicht ganz so gefallen wie letztes Jahr, aber es ist krankhaft, dass ich gar nicht mehr genau weiß, wie es letztes Jahr war. Beim ersten Mal bewertet man aber sicher auch alles über. Ich glaube letztes Jahr war bessere Vorträge, aber wie letztes Jahr war es das Highlight mit den anderen Geeks zu reden. Das ging dieses Jahr sogar besser als letztes.
Beim Vortrag “HTML5 FAQ” war eine Reaktion eines Geeks hinterher “ist ja nicht unbedingt was Neues”. Stimmt, aber mir fällt es sehr schwer dem Spezifikationskram zu folgen, den ich via RSS verfolge. Die Barrikade Englisch ist auch noch dabei. Insofern war er der erste interessante Vortrag (bez. technischer Themen) gestern für mich. “Kryptologie” war spannend, nachdem ich es als Spezialthema habe. Aber ich kannte schon alles, was er vorstellte. “Mastering Lightroom2″ vom Martin fand ich auch sehr spannend. Eigentlich würde ich es sofort nutzen, wenn da nicht das Lizenz- und Betriebsystemproblem wäre. Letztendlich gebe ich mich mit schlechter Bild-, Audio- und Videobearbeitung ab. Nicht zuletzt bedingt auch durch meine schlechte Kamera.
Danach folgten noch zwei spannende Vorträge, die von einer Diskussion verfolgt wurden. Nummer 1 war “Linux on the Desktop. What sucks?!” von Armin, wo auch ich die Meinung vertrete Linux+Desktop=sucks und Nummer 2 war “Was tun bei Angriffen auf die Digitale Reputation?” von Ed. Beide Vorträge waren von einer angeregten Diskussion begleitet. Natürlich fallen immer die selben Argumente, doch es sind immer die verschiedenen Blickwinkel bemerkbar, die mich faszinieren. Schade, dass die Diskussionen immer durch die Zeitbedrängnis unterbrochen wurden
Ansonsten war die Organisation wieder super. Mit einem T-Shirt und Stickern vom BarCamp kann ich wieder die Philosophie verbreiten und vor Ort gab es zu Essen, Trinken und sämtliches Equipment. Mir persönlich hat die Aula mit den dreifarbigen Räumen vom letzten Jahr besser gefallen, doch der neue Ort hat sicher auch was für sich. Im Gesamten bin ich sehr zufrieden. Leider bin ich noch ziemlich weit weg davon einen eigenen Vortrag halten zu können, doch in den nächsten Jahren versuche ich bestimmt weiterhin dabei zu sein


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