Netzneutralität

Im Moment erscheint in jedem Blog das Wort “Netzneutralität”. Verbunden ist damit eine wichtige politische Entscheidung für die nächsten Dekaden. Ich hoffe die Antwort auf die Lösung ist am Ende gleich eindeutig und klar wie bei der Kryptodebatte. Ich hoffe natürlich die Lösung stimmt dann vollständig mit meinem Statement überein.

Sämtliche Inhalte müssen zum Kunden gelangen und der Anbieter stellt nur die Infrastruktur zur Verfügung (Anti-Zensur-Prinzip). Der Kunde bzw. die [konfigurierbare] Software des Kunden bestimmt dann welche Inhalte er konsumiert.

Dem widersprichen jedigliche Zensurmaßnahmen im Netz und fehlende Konfigurationsmöglichkeiten einer Software (kleine Anmerkung: das steht meiner Meinung nach im Gegensatz zur UNIX-Philosophie, die für einfache Problemlösungen eintritt). Ein wunderbares Beispiel ist RSS, das mit Überschriften (bei Nachrichten) eine recht schnelle Relevanzsortierung dem Konsumenten ermöglicht. Prinzipiell halte ich RDF-Lösungen für den richtigen Ansatz: Wenn es zB um Pornographie geht, definiert der Webmaster ob der Inhalt jugendfrei ist oder nicht. Ob der Inhalt letztendlich konsumiert werden darf, wird erst direkt vor dem User (zB durch den Browser) entschieden. Leider sind viele solcher Konzepte zum Scheitern verurteilt, weil sie Forderungen an beteiligte Personen stellen oder einfach zu umständlich für jene sind. Letztendlich gilt, dass Stichwortsuchen (und doch nicht RDF) am zuverlässigsten sind.

Zugleich sind diese Überlegungen konform mit dem Grundsatz:

Stelle nichts ins Netz, was nicht öffentlich ist!

Netzneutralität

Lattenzaun

In manchen (älteren) Folgen von Chaosradio wird von Lattenzaun gesprochen. Ich habe es anfangs nicht ganz realisiert, aber Lattenzaun ist ein Synonym für die Raute #.

C-Lattenzaun = C# (Programmiersprache)
Lattenzaun-chaosradio = #chaosradio (IRC-Channel des Chaosradio)

Lattenzaun

Status quo 090815

Wenn man sich über eine Woche nicht meldet, dann schreibt man kurz wie der Status Quo ist.

Bin die meiste Zeit Zivildiener. Nebenbei arbeite ich an proj therapy und proj jaun. Nach der Zivi-Ausbildung ist man abends recht schnell müde. Jeden freien Tag bin ich Matrose. RSS-Feeds schaffe ich nur wochenends zu lesen. Ich höre viel Chaosradio. Ich plane einen neuen Standrechner zu kaufen. Ich habe mir einmal dieses Presenter-Dings von Logitech besorgt. Wegen einer defekten SD-Karte habe ich schon lange keine Photos mehr gemacht. Die ganzen Matura-Dokumente sollte ich einmal final überarbeiten. In 2 Wochen bin ich hoffentlich offiziell “Rettungssanitäter”. Dann lerne ich hoffentlich C/C++ und py im Web. Alles in allem sehr stressfrei 🙂

Status quo 090815

proj steph

proj steph release Nach 8 Debugging-Updates ist die Webseite endgültig abgeschlossen. Wieder lief einiges schief. Das größte Problem war es wohl dem Webseitenbesitzer die Möglichkeit zu geben den Inhalt selbstständig zu modifizieren. Unter PHP gibt es keine schönen Lösungen dafür. Letztendlich gibt es nur die Alternativen TinyMCE oder selbst etwas zu stricken. Die erste Entscheidung war es selbst einen Interpreter zu entwickeln. Dank meiner wachsenden Regex-Kenntnisse war alles kein Problem. [URL], [BOLD], [HTML] und viele weitere arbeiteten zuverlässig. Aber letztendlich scheiterte ich an einer schönen HTML-Formatierung mit gutem Paragraphen-Handling. Weil bereits 80% der Entwicklungszeit für diesen Teil der Webseite drauf ging, entschied ich mich zu alternativen, schnellen Lösungen und baute ein, was bei proj stadtchor zu finden ist: ein Wikisyntax-Interpreter. Der große Nachteil: Der Wiki-Interpreter wird nicht mehr weiterentwickelt und er hat seine Fehler, wenn nicht die ganze Seite ein Wiki ist (zB URL-Handling). Soweit zu diesem Thema… mit ein paar Workarounds von mir sind die Basics alle zu lösen.

Wie besagt war der Interpreter das Zentrum. Gästebuch und Co. waren 1-Tages-Geschichten. Bezüglich Design war ich recht eingeschränkt. Während andere Kunden eher die Philosophie hatten “biete mir was an”, setzte sich Stefan in stundenlangen Skype-Sessions dazu und bittete mich um dies und das. Ich hielt ihn nur von bösen Ideen ab (zB text-decoration:blink) 😉 Es wird auch noch ein Nachfolge-Projekt geben. proj jauntaler wird auf der selben Software basieren, aber ein anderes Design besitzen. Und hier ist der Link: stefanwrana.at (proj steph)

Was ich so richtig eklig finde, wenn ich heute eine Webseite entwickle: Ich habe das proj cms fallen lassen. Das bedeutet ich habe kein Framework auf das ich zurückgreife, wenn ich eine Webseite neu entwickle. Sämtlicher Quelltext von proj steph wurde in den letzten Wochen neu geschrieben. Das erzeugt unlesbaren Quelltext mit konzeptionellen Fehlern. Das ist der Grund, wieso ich nicht mit repositories arbeitete und den Quelltext online stelle. Er sollte nicht Verbreitung finden. Manche Webdesigner greifen auf Frameworks wie WordPress zurück. *würg* finde ich grausam sowas für kleine Webseiten zu verwenden. Gute Alternativen habe ich einmal erfolglos ausprobiert. PHP bietet auch keine richtigen Parser an. Weil die Hoster oft alt sind und die Kunden nicht ihren Hoster auswendig kennen, muss ich oft davon ausgehen keine Datenbank zur Verfügung zu haben. Die Arbeit mit Dateien ist teilweise schwieriger. Und das waren so meine Grundprobleme.

Ich kündige an, dass ich jetzt mehr in den Bereich python schauen werde. In python weiß ich, dass es eine schöne stdlib gibt und Textverarbeitung allgemein wesentlicher leichter ist. [:] ist schneller geschrieben als substr() und arbeitet logischer. python kommt mir persönlich wohl eher entgegen. Ich glaube aber das Verständnis für die Web-Funktionsweise (wsgi/cgi/Co.) muss bei python höher sein. Encodings und anderes werden wesentlich sauberer behandelt und verlangen daher ein besseres Verständnis. Hin oder her… ich bin motiviert das zu lernen und werde es mir jetzt einmal anschauen. Mit PHP möchte ich immer weniger zu tun haben.

proj steph

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Rotes Kreuz LogoAb heute bin ich Zivildiener. Gemeldet bin ich beim Roten Kreuz mit der Dienststelle Klagenfurt (Klagenfurt/Ferlach). In den folgenden 3 Wochen werde ich zum Sanit[äö]ter ausgebildet. Danach folgt ein Praktikum und die Ausübung. Zu meinem 19. Geburtstag bin ich mit dem Ableisten fertig (=9 Monate). Am besten am RK finde ich die Grundsätze, wobei sie sich im Kern auf 2-3 Sätze zusammenfassen lassen:

  • Menschlichkeit (engl. Humanity)
  • Unparteilichkeit (engl. Impartiality)
  • Neutralität (engl. Neutrality)
  • Unabhängigkeit (engl. Independence)
  • Freiwilligkeit (engl. Voluntary Service)
  • Einheit (engl. Unity)
  • Universalität (engl. Universality)

Dazu sollte man den Namen Henry Dunant kennen. Ich lernte ihn schon im Geschichte-Unterricht kennen.

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