Nach 8 Debugging-Updates ist die Webseite endgültig abgeschlossen. Wieder lief einiges schief. Das größte Problem war es wohl dem Webseitenbesitzer die Möglichkeit zu geben den Inhalt selbstständig zu modifizieren. Unter PHP gibt es keine schönen Lösungen dafür. Letztendlich gibt es nur die Alternativen TinyMCE oder selbst etwas zu stricken. Die erste Entscheidung war es selbst einen Interpreter zu entwickeln. Dank meiner wachsenden Regex-Kenntnisse war alles kein Problem. [URL], [BOLD], [HTML] und viele weitere arbeiteten zuverlässig. Aber letztendlich scheiterte ich an einer schönen HTML-Formatierung mit gutem Paragraphen-Handling. Weil bereits 80% der Entwicklungszeit für diesen Teil der Webseite drauf ging, entschied ich mich zu alternativen, schnellen Lösungen und baute ein, was bei proj stadtchor zu finden ist: ein Wikisyntax-Interpreter. Der große Nachteil: Der Wiki-Interpreter wird nicht mehr weiterentwickelt und er hat seine Fehler, wenn nicht die ganze Seite ein Wiki ist (zB URL-Handling). Soweit zu diesem Thema… mit ein paar Workarounds von mir sind die Basics alle zu lösen.
Wie besagt war der Interpreter das Zentrum. Gästebuch und Co. waren 1-Tages-Geschichten. Bezüglich Design war ich recht eingeschränkt. Während andere Kunden eher die Philosophie hatten “biete mir was an”, setzte sich Stefan in stundenlangen Skype-Sessions dazu und bittete mich um dies und das. Ich hielt ihn nur von bösen Ideen ab (zB text-decoration:blink)
Es wird auch noch ein Nachfolge-Projekt geben. proj jauntaler wird auf der selben Software basieren, aber ein anderes Design besitzen. Und hier ist der Link: stefanwrana.at (proj steph)
Was ich so richtig eklig finde, wenn ich heute eine Webseite entwickle: Ich habe das proj cms fallen lassen. Das bedeutet ich habe kein Framework auf das ich zurückgreife, wenn ich eine Webseite neu entwickle. Sämtlicher Quelltext von proj steph wurde in den letzten Wochen neu geschrieben. Das erzeugt unlesbaren Quelltext mit konzeptionellen Fehlern. Das ist der Grund, wieso ich nicht mit repositories arbeitete und den Quelltext online stelle. Er sollte nicht Verbreitung finden. Manche Webdesigner greifen auf Frameworks wie WordPress zurück. *würg* finde ich grausam sowas für kleine Webseiten zu verwenden. Gute Alternativen habe ich einmal erfolglos ausprobiert. PHP bietet auch keine richtigen Parser an. Weil die Hoster oft alt sind und die Kunden nicht ihren Hoster auswendig kennen, muss ich oft davon ausgehen keine Datenbank zur Verfügung zu haben. Die Arbeit mit Dateien ist teilweise schwieriger. Und das waren so meine Grundprobleme.
Ich kündige an, dass ich jetzt mehr in den Bereich python schauen werde. In python weiß ich, dass es eine schöne stdlib gibt und Textverarbeitung allgemein wesentlicher leichter ist. [:] ist schneller geschrieben als substr() und arbeitet logischer. python kommt mir persönlich wohl eher entgegen. Ich glaube aber das Verständnis für die Web-Funktionsweise (wsgi/cgi/Co.) muss bei python höher sein. Encodings und anderes werden wesentlich sauberer behandelt und verlangen daher ein besseres Verständnis. Hin oder her… ich bin motiviert das zu lernen und werde es mir jetzt einmal anschauen. Mit PHP möchte ich immer weniger zu tun haben.
Mag jetzt nicht ausführlich kommentieren…
aber was mir abgeht ist ein rss feed, oder newsletter
btw. nice Bild: http://stefanwrana.at/intro.jpg
@rss: Wenn der Webseitenbesitzer nicht regelmäßig Einträge macht, zahlt sich ein RSS/Newsletter-Feed nicht aus.
true. Demnach auch keine Kritik an dich…