Stöckchen: What do you like about the Internet?

Stöckchen by Der Englisch Blog.

I like the Internet, because it offers an opportunity to share thoughts to everyone on earth, who has access to a wired computer. Blogging means publishing content and talk about things with a wide range of people and everyone can take part in the social network. To join an IRC channel means becoming part of a group talking about one issue and helping others to extend their knowledge. To write a mail means communication with other people without the threat of censorship by using cryptography. To create a website means getting creative to present yourself in the way you like.

The Internet means free speech and communication. At least it would be like that without some politicians who decide about the future of the Internet without understanding it. In my humble opinion the Internet is developing in a way the reality should catch up with.

Stöckchen: What do you like about the Internet?

Aus dem Leben eines Zivis – Teil I

Gemäß den Gesetzesgrundlagen dürft ihr maximal 208 Arbeitsstunden im Monat leisten.

… wurde uns bei der theoretischen Grundausbildung eingetrichtert.

Die wöchentliche Dienstzeit hat mindestens der Zeit zu entsprechen, während welcher Personen, die bei der Einrichtung mit im Wesentlichen gleichartigen Dienstleistungen beschäftigt sind, zu Arbeitsleistungen herangezogen werden.

… sagt die Zivildienstargentur. Das heißt: wenn die anderen mehr arbeiten, darfst du auch mehr als 208 Stunden arbeiten. Ich liebe Zusatzklauseln.

Dienststunden Anfang des Monats zugeteilt: 217
Dienststunden nach geändertem Dienstplan geleistet: 229
Mehr Statistiken folgen…

Aus dem Leben eines Zivis – Teil I

Aus dem Leben eines Rettungssanis – Teil III

Diesmal keine Notfälle, aber ein Zitat aus einem Gespräch zwischen Sanitäter (ich) und Fahrer:

Fahrer:

Auch wenn ich so lange dabei war: Der Verein nervt mich nur mehr und bei der nächstbesten Gelegenheit werde ich gehen und etwas anderes beruflich machen.

Sanitäter:

Sagen wir so: Ihr habt wenigstens die freie Entscheidung zu gehen. Wir nicht.

Hinterher fiel mir ein, dass das eigentlich perfekter die Realität widerspiegelt als ich in dem Moment dachte. Ungewollt gelungenes Zitat von mir.

Aus dem Leben eines Rettungssanis – Teil III

Erinnerungen…

Heute am Pager:

Einsatz (29D00)
BEMERKUNGEN=Motorradunfall, Male

Und auch erschreckend: Die Straße (Unfallort) war auch ident. Das erweckt posttraumatische Erinnerungen.

Der Patient war jedoch jünger und hatte keine schweren Verletzungen. Es war an der selben Straße, jedoch auf einer anderen Höhe (250m entfernt). Doch wieder geschah es ohne Fremdverschulden. So wie auch ein anderer Motorrad”unfall” heute.

Erinnerungen…

BlogActionDay: Klimawandel

Letztes Jahr ging es um Armut. Dieses Jahr um den Klimawandel.

Manche behaupten es werde wärmer. Manche behaupten es werde kälter. Eines ist klar: das Klima verändert sich und damit ist der Begriff “Klimawandel” auf jeden Fall zielführender als Begriffe wie “Klimaerwärmung”. Einige argumentieren das Klima wäre über all die Jahr schon dynamisch gewesen und ein temporäres Tief ändere an dieser Tatsache nichts. Wissenschaftler halten dagegen, dass die Veränderung in einer kürzeren Zeitspanne stattfindet als je zuvor.

Für mich hat die Argumentationslinie recht wenig Relevanz. Wenn ich an alte Tage zurückdenke, wo ich draußen im Schnee gebaut habe und heute mit dem Rad bei eisiger Kälte ohne Schnee in den Dienst fahre, merke ich die Veränderung, die in das Leben von Menschen einschneidet. Früher hat man sich im Dezember beim Skifahren getroffen; heute beim Bergwandern zur Weihnachtszeit. Die kalten Zeiten (mit Hoffnung auf Schnee) haben sich nach hinten verschoben. Während früher die Winterferien (Dezember) zum Schnellschaufeln genutzt wurden, sind die schnee-intensiven Monate jetzt der Februar und März. Manchmal wird man trotzdem schon im November vom Wetter überrascht 😉 Auch die Strahlung der Sonne kommt mir heutzutage extremer vor als früher.

Die Menschheit hat die Angewohnheit in solchen Fällen nach einem Grund zu forschen und ihre Neugier zu befriedigen. Der Treibhauseffekt bedingt durch stärkeren CO2-Ausstoß gilt als Quasi-Standard zur Erklärung des Phänomens. Wie kann man dem entgegenwirken? Für den Normalbürger gilt die Anweisung den Straßenverkehr zu reduzieren, alternative Energien zu verwenden und Ressourcen zu sparen.

Ich persönlich nehme mir das Radfahren sehr zu Herzen. Wenn jemand wegen einer einmaligen, weiteren Fahrt den Weg mit einem Kraftfahrzeug zurücklegt, so sei es ihm zu verzeihen. Doch in dem Bereich, der regelmäßig stattfindet (zB der Weg zur Arbeit), sollte die Optimierung von Vorgängen stattfinden auch wenn man manche Gewohnheit dadurch ablegen muss und Opfer bringt. So sollte man den Weg zur Arbeit möglichst mit Fahrrad zurücklegen. Öffentliche Verkehrsmittel sehe ich nur als halbfunktionstüchtige Alternative an. Sehr nett finde ich auch Peters Mut zum Kauf eines Elektromopeds. Ich denke mir solche Innovationen werden unsere Zukunft bestimmen und das Bestehen der Natur sichern. Auch wenn die Innovationen langsamer Einzug in unser Leben erhalten als der Winter schwindet…

BlogActionDay: Klimawandel

Thoughts about project-management. part 1.

Beginnend mit proj stadtchor begann ich kommerziell zu arbeiten (= Erwartungshaltung auf finanziellen Gegenanspruch). Damit verbunden waren die Überlegungen um Preise und Projektmanagement. Nie zuvor hielt ich mich an XP oder andere Konzepte, verwendete hg/git, plante Aufwand/Zeitinvestition oder dachte mir vorab einen Preis aus. Ich muss sagen: jetzt auch noch nicht professionell, aber ansatzweise musste ich mir Gedanken machen und beginne mich an gute Tipps zu halten.

An einer Webseite ist es wohl am einfachsten erklärt: Wenn jemand eine Webseite haben möchte, dann gehe ich einmal her und schreibe eine Textdatei TODO in das Projektverzeichnis. Ist ein Hoster schon vorhanden? Domain bereits fixiert? Stehen Logos und favicons zur Verfügung? Haben wir genug Inhalt? Welche Technologien sollen es sein? Welche existente Software verwende ich? Gibt es Ähnlichkeiten zu anderen Projekten? Und zu guter Letzt: Wann ist das Projekt abgeschlossen und was erwarte ich vom Kunden am Ende?

Dies war die Basis. proj steph wurde genau auf diese Art und Weise geboren. Hierfür benötige ich keine großartige Planung, Software und mache mir keine tiefen Gedanken. Eine simple Textdatei mit Notizen, die mir gerade einfallen. Genau mit dieser Datei komme ich dann zum “Kunden” und bespreche mit ihm Punkt für Punkt durch. Ist alles geklärt, kann das Projekt beginnen. HTML & CSS stand am Anfang, danach kam PHP. Vier wesentliche Elemente mit denen ich mich gerade im Moment beschäftige, sind Roadmaps (setzt Ziele für die nächsten Releases fest), der Sinn von Meetings (Treffen mit Kunden zur Projektplanung), unittests (automatisiertes Testen von Software) und SCM (Source Code Management Systems).

SCM: (ich bevorzuge übrigens hg aus reiner Gewohnheit) wenn man jeder Änderung am Quelltext eine Nachricht zuweisen “muss”, dann beginnt man genauer zu überlegen, was man genau macht und konzentriert sich darauf in den nächsten 2 Minuten nur diesen 1 Bug zu fixen und beginnt nicht wild am Quelltext irgendwas zu verändern, was gerade im Moment nicht zu scheinen passt. Möchte man größere Änderungen machen und weiß nicht, ob die Änderung in Zukunft bestehen bleibt, so “forkt”/”branch”t man das Projekt. Mithilfe des SCM kann man diese Änderungen wieder verwerfen bzw. in den Hauptzweig wieder einfließen lassen. Ganz allgemein möchte ich damit nur sagen, dass Aktionen am Quelltext bewusster wahrgenommen werden, wenn man sie dokumentiert und mit kurzen Stellungnahmen versieht.

Meetings: Faszinierend… manche Kunden stellen überhaupt keine Ansprüche, manche Kunden erwarten eher, dass alles von alleine geht und manche Kunden möchte am liebsten jeden Tag die Fortschritte sehen. Ich bin etwas vorsichtig. Wenn jemand sich treffen will und den Projektstatus besprechen möchte, dann kommen viele Faktoren zusammen und werden gegeneinander abgewägt. Ist für mich alles klar, ich bin mitten in der Arbeit und soll die Arbeit am Projekt für das Projekt unterbrechen, ist das Meeting eher zu vermeiden. Entweder ein Meeting dient dazu Unklarheiten zu beseitigen oder um Motivation für das Projekt zu finden. Mir ist durchaus klar, dass auch der Kunde Unklarheiten haben könnte, aber in dem Fall bemerkt man dies bereits beim Gespräch vorher am Telefon oder im ICQ/Skype. Ein anderer zielführender Faktor um die Sinnhaftigkeit von einem Meeting abzuwägen sind die Kosten. Um es hoch zu rechnen: Ich schätze die Zeit ohne Anfahrtszeit oder sonst was ab (zB 2-3 Stunden), verrechne 10 Euro pro Stunde und wenn ich wegen Punkt 1 ein Meeting unangebracht halte und jetzt auch noch die 2*10 Euro ungefähr/mehr als 20% des erwarteten Preises für das Produkt liegt, dann lehne ich das Meeting auf jeden Fall ab. Letztendlich geht das Projekt bei einem Meeting nicht voran und es wird bloß die Richtung für die Zukunft definiert. 2 Stunden Programmierzeit bringen das Projekt wesentlich weiter als 2 Stunden Meeting, wenn das Ziel ganz definiert ist (PS: Programmieren beim Kunden geht IMHO wegen der Konzentration gar nicht).

Roadmap: Mithilfe einer Roadmap teilt man sich die Zeit genauer ein. Man stellt klare Ziele und versucht einen Zeitplan einzuhalten. Langfristiges Planen. Man überlegt bei jedem Punkt ob dieser essenziell für ein Projekt ist und wenn er nachrangig ist, so verwirft man ihn leichter. So kommt man nicht auf spontane Ideen.

unittests: Software soll stabil sein. Mit unittests ist Software bei mir grundlegend wesentlich stabiler geworden. unittests verlangen aber auch, dass die Problemlösung bereits vorher ganz klar definiert ist. Schreibt man eine Methode um, so ist die Zeit des unittest-Schreibens verlorene Zeit. unittests sollte man vorwiegend vor der Implementierung schreiben. Manchmal ist es auch nachher sinnvoll.

Thoughts about project-management. part 1.

Skaliere Skalierbare Graphiken

SVG skaliert

Um SVG-Graphiken in HTML einzubinden, verwendet man das object Element.

<object data="heart.svg" type="image/svg+xml"
width="200"></object>

Das Attribut type gibt den MIME-Type an, data den Pfad zur SVG-Datei und über width lässt sich die Breite der Graphik anzeigen. Nein, falsch. Erzeugt man mit Inkscape eine Graphik und möchte sie einbinden, so bleibt sie statisch in der Breite. Erstellt man eine 50px-breite Graphik und stellt man width=”100″, so wird eine 50px-breite Graphik angezeigt. Die SVG-Graphik skaliert nicht. Der Grund ist eine Konfiguration in der SVG-Datei. Es ist im root-Element width und height auf jeweils 100% zu setzen und ein Attribut viewBox hinzuzufügen, das die Koordinaten der 4 Eckpunkte bezeichnet (min-x min-y width height).

SVG unskaliert

11,12c11,13
<    width="50"
<    height="50"
---
<    width="100%"
<    height="100%"
<    viewBox="0 0 50 50"

Das ganze lässt sich noch im Paket svg_scale nachvollziehen. Öffnet einfach die Dateien index.html und scalable.html um den Unterschied zu sehen.

Skaliere Skalierbare Graphiken

Aus dem Leben eines Rettungssanis – Teil II

Auch an diesem Tag: Und einen Einsatz werde ich nicht vergessen. Er hat den Code 29D00. 29 erinnert mich an meinen Geburtstag und deshalb weiß ich den Indikationscode auswendig. Gerade 2 Stunden zuvor habe ich mir den Code eingeprägt. Er steht für “Unfall”. Das D ist die schlimmste Note für Einsätze, wo wir eventuell noch Maßnahmen setzen können. Bei einem E ist ein NACA 7 zu erwarten. 00 gibt keine weiteren Situationsbeschreibungen an. Im Kommentar der Nachricht steht “Motorradunfall”. Blaulicht an und noch vom letzten Einsatz irritiert, verlassen wir das LKH-Gelände.

Am Unfallsort weisen uns Leute vor Ort ein. Die lokale Situation beschreibe ich hier nicht. Der Motorradfahrer liegt so unauffällig am Boden, dass du ihn beinahe übersiehst. Du deutest die Spuren, wie er eine Tafel frontal gerammt hat. Hast du ihn jedoch entdeckt, sackt das gesamte Blut in deinem Körper zusammen und dein Gesicht wird kahlweiß. Sofort springst du aus deinem Wagen. Die Leute schreien, dass sein Puls sehr schwach ist und früher nur mehr 3 Atemzeichen festgestellt werden konnten. Dein Fahrer überprüft Lebenszeichen, während du Gerätschaften zum Transport vorbereitest. Dein Fahrer sprintet zum Auto und schreit in den Funk, dass er den NEF benötigt. Plötzlich ist der NEF in gefühlten 10 Sekunden bereits da. Er parkt ein und dem NEF-Team passiert das selbe wie eben beschrieben. Erstes Ziel ist es den Patienten von der Bauchlage auf den Rücken zu drehen. Das NEF-Team kümmert sich um den Kopf, dein Fahrer sich um den Oberkörper und du hälst seinen Fuß; jenen Fuß der um 180 Grad in die falsche Richtung zeigt. Es ist eigentlich egal, wie du ihn hälst, weil außer der Haut hält nichts mehr den Fuß am Körper. Wie der Notarzt später informiert, geschah mit dem Kopf das selbe. Wenn du den Fuß beim Knöchel anschaust, siehst du so tief hinein, dass du eine Substanz wie Darmschlingen erkennst. Es folgt die Helmabnahme. Der Kopf ist bereits so angeschwollen, dass der Kopf kaum mehr herauspasst. Die Augen stehen groß heraus. Die Mundhöhle ist bis oben hin mit Blut gefüllt. Wenn du den Helm anschaust, siehst du ein großes Loch unter dem Visier und am Hinterkopf. Dem Notarzt wird schlecht und er schreit nur mehr “Leintuch”. Mit einem weißen Lei(n|chen)tuch decke ich ihn zu. Das Leintuch färbt sich sofort rot. Die Passanten ebenan trinken weiter ihren Kaffee und wir entdecken am Namen, dass es sich um einen jungen Ex-Zivi vom Roten Kreuz handelt. Der Pager piepst und der nächste Patient wartet. Willkommen im RKT-Dienst.

PS: In der Mittagspause meinte die Gesellschaftsrunde rund um den NEF (bez. eines anderen Motorradunfalls), dass die Schutzkleidung für Motorradfahrer sehr wichtig ist und immer unterschätzt wird. Dieser Motorradfahrer war aber perfekt ausgerüstet.

Aus dem Leben eines Rettungssanis – Teil II