BlogActionDay: Klimawandel

Letztes Jahr ging es um Armut. Dieses Jahr um den Klimawandel.

Manche behaupten es werde wärmer. Manche behaupten es werde kälter. Eines ist klar: das Klima verändert sich und damit ist der Begriff “Klimawandel” auf jeden Fall zielführender als Begriffe wie “Klimaerwärmung”. Einige argumentieren das Klima wäre über all die Jahr schon dynamisch gewesen und ein temporäres Tief ändere an dieser Tatsache nichts. Wissenschaftler halten dagegen, dass die Veränderung in einer kürzeren Zeitspanne stattfindet als je zuvor.

Für mich hat die Argumentationslinie recht wenig Relevanz. Wenn ich an alte Tage zurückdenke, wo ich draußen im Schnee gebaut habe und heute mit dem Rad bei eisiger Kälte ohne Schnee in den Dienst fahre, merke ich die Veränderung, die in das Leben von Menschen einschneidet. Früher hat man sich im Dezember beim Skifahren getroffen; heute beim Bergwandern zur Weihnachtszeit. Die kalten Zeiten (mit Hoffnung auf Schnee) haben sich nach hinten verschoben. Während früher die Winterferien (Dezember) zum Schnellschaufeln genutzt wurden, sind die schnee-intensiven Monate jetzt der Februar und März. Manchmal wird man trotzdem schon im November vom Wetter überrascht ;-) Auch die Strahlung der Sonne kommt mir heutzutage extremer vor als früher.

Die Menschheit hat die Angewohnheit in solchen Fällen nach einem Grund zu forschen und ihre Neugier zu befriedigen. Der Treibhauseffekt bedingt durch stärkeren CO2-Ausstoß gilt als Quasi-Standard zur Erklärung des Phänomens. Wie kann man dem entgegenwirken? Für den Normalbürger gilt die Anweisung den Straßenverkehr zu reduzieren, alternative Energien zu verwenden und Ressourcen zu sparen.

Ich persönlich nehme mir das Radfahren sehr zu Herzen. Wenn jemand wegen einer einmaligen, weiteren Fahrt den Weg mit einem Kraftfahrzeug zurücklegt, so sei es ihm zu verzeihen. Doch in dem Bereich, der regelmäßig stattfindet (zB der Weg zur Arbeit), sollte die Optimierung von Vorgängen stattfinden auch wenn man manche Gewohnheit dadurch ablegen muss und Opfer bringt. So sollte man den Weg zur Arbeit möglichst mit Fahrrad zurücklegen. Öffentliche Verkehrsmittel sehe ich nur als halbfunktionstüchtige Alternative an. Sehr nett finde ich auch Peters Mut zum Kauf eines Elektromopeds. Ich denke mir solche Innovationen werden unsere Zukunft bestimmen und das Bestehen der Natur sichern. Auch wenn die Innovationen langsamer Einzug in unser Leben erhalten als der Winter schwindet…

  1. Danke für die den Link… :) Verhandle gerade mit der Studentenheim Verwaltung um eine Steckdose und Erlaubnis (gegen Gegenleistung) zum aufladen…

  2. MeisterLuk

    @peter: ;-) Ah ja, sowas muss auch verhandelt werden. Wenn das Heim etwas von Innovationen hält, dann sollten sie eigentlich so etwas auch erlauben… jedoch werden sie diese Anfrage heuer nicht mehr oft bekommen. Wird wohl die erste Anfrage dieser Art für das Heim sein. Alles Gute beim Verhandeln! ;-)

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