Wie oft ist der Hubschrauber dabei? (Raum Klagenfurt: C11, RK1)
Grundsätzlich nur bei Sturzgeschehen oder für Hubschrauber leichter zugänglichen Gebieten. Patienten ohne Versicherung werden bevorzugt mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, damit der Patient unter keinen Umständen die Kosten selbst übernehmen muss (Hubschrauber ist teuer folglich prüft Versicherung den Fall genauer). Für uns Rettungssanitäter: 1mal in einem Monat wenns hoch kommt.
Erkennt man den Ausbildungsgrad / Dienstverhältnis eines RKlers an der Uniform?
Grundsätzlich nein. Die folgenden Definitionen gelten auch nur für das Rote Kreuz Kärnten (die Samariter haben standardmäßig Leuchtstreifen und die Bundesländer sind autonom): Zivildiener bekommen die normale Dienstkleidung (Parker und grauer Pullover), Notfallsanitäter bekommen ein Gelee (Oberkörperweste) und Freiwillige einen Fleece-Pullover. Die Kleidung ist jedoch auswechselbar. Abzeichen (Sterne) auf der Schulter steht allein für die KAT-Ausbildung und zeigt nur die längere Mitgliedschaft an (nicht den Ausbildungsgrad). Notärzte haben meist Leuchtstreifen und tragen die entsprechende Aufschrift “NOTARZT” am Rücken.
Gefällt es Ihnen bei der Rettung als Zivildiener?
Großteils ja. Man lernt ständig Neues und erlebt vieles. Viele Erwartungen von Kollegen kann man jedoch nicht erfüllen.
@1: Wenn der Hubschrauber vor Ort ist aber nicht für den Transport verwendet wird, muss der dann doch trotzdem bezahlt werden oder? eventuell vom Pat.
@2: In Klagenfurt müssen die Azubis doch dieses Azubi-Westen überziehn oder?
@3: ich weiß, dass die Frage mit “Nein” zu beantworten ist, allerdings bin ich mir bei der Begründung auch nicht ganz sicher. Also wenn ein RTW bestellt wird, der C11 früher vor Ort ist und den Patienten auch verladet, dann müssen wir es gesondert als “Transporthilfe” angeben und deklarieren, dass die Person nicht ohne unsere Hilfe hätte transportiert werden können. Dann bekommt der RTW auch Geld, wobei der C11 die Hauptarbeit hat. Beim C11 ist es wohl ident: hätte der RTW schon die komplette Patientenverladung vollzogen, muss er sich dafür aufzwängen, dass er auch als “Transporthilfe” deklariert wird.
@2: ja, ist generell rechtliche Pflicht. Großteils wird es auch von den Fahrern überprüft. Allerdings sind die Jacken sehr schwer identifizierbar. Auf vielen Jacken ist die Schrift “Hospitant” herunter gefallen, “Praktikant” und “Hospitant” ist auch verwirrend und die Winter-Hosp-Jacken sehen wie kürzere, ausgebleichte Parker aus. Um es kurz zu machen: Hast Recht, aber die Aszubi-Westen sind schwer zu erkennen. In meiner Hospitanten-Zeit hat mich kein Patient als Hospitant erkannt (auch Dauerpatienten nicht, die den Ausbildungszyklus schon kennen sollten). Die Leute fragen trotzdem noch “Heute zu dritt unterwegs?!”.
In Villach anders?
@2: In Villach gibts sowas nicht
Mich hat eine Angehörige Mal gefragt wer denn der Chef ist, wie ich als Azubi mit 2ten jungen Zivi. und mit über-40-Jahre-Erfahrung-Beruflichen zu dritt dastanden
@peter: Alles klar
Ja, fand es auch komisch als ich am Tag nach der Sani-Prüfung einen Hospitant hatte. Zwei Leute mit <2% Erfahrung und einer, der sehr aktiv NEF-Fahrer ist