Off.

In der Gegend vom 8. April wollte WordPress (trotz gegenteiliger Einstellung) seine Datenbank selbstständig updaten. Ausgelöst wurde dieses Update automatisch als ich mich als Administrator einloggte. Im Zuge dieses Updates crashte mysql und WordPress hinterließ eine halb durcharbeitete Datenbank. In der Realität wirkte sich dieses “halb” mit den Symptomen eines addslashes() auf alle Bloginhalte und Titel aus. Die Metadaten der Pages (ich habe nur eine: “About”) wurden komplett zerstört.

Jetzt am 29.04 konnte ich ein Skript schreiben, welches die Datenbank wieder auf den alten Stand brachte. Danke an meinen Sysadmin. Bei eventuellen Problemen bitte einen Kommentar hinterlassen.

Off.

Reparatur -> sys005

Meine Nachbarin möchte dass ich ihren Rechner repariere. Nach ungefähr 10 Stunden Arbeit stelle ich fest, dass sämtliche Hardware einwandfrei funktioniert und nur Windows bzw. ihre Daten schuld sein kann. Da sie selbst sagt, dass ihr Uralt-Rechner ausreicht (bez. Geschwindigkeit, Festplattenvolumen, etc.), bleibe ich dabei und versuche herauszufinden, wieso Windows nicht bootet. Höchstwahrscheinlich ein Virus. Da sie aber meint, der Rechner wäre “einfach alt” oder in Anbetracht des Virus’, entschließt sie sich einen neuen Rechner zu kaufen, während ich bei der Zivi-Arbeit bin. Naja, neuen Rechner aufgesetzt und vorbereitet. Der alte Rechner steht ihr nur mehr im Weg und ich nehme ihn mit. Daheim stecke ich alle Kabel an und boote ihn. Funktioniert einwandfrei (Windows) bei mir zuhause. Tja, Damn Small Linux und grml 2010.04 rockt auf der alten Kiste 🙂

Reparatur -> sys005

Grazer Linux Tage #glt10

Grazer Linux Tage 2010

Danke dem Organisationsteam der Grazer Linux Tage 2010. Leider steht mir schlechte Software zwar schon bis zum Hals, aber einige Vorträge waren recht cool 🙂 Bezüglich Offenheit und Transparenz ist die Linuxszene im Vergleich zu anderen Bereichen wirklich weit voraus. Besuchte Vorträge:

  • “Blender 3D 2.5 – Das professionelle 3D-Production-Enviroment” (Helge Maus, nette Demos)
  • “Python 3 in a Nutshell” (Armin Ronacher, weltgenial aber nur für pythonianer)
  • “Openstreetmap” (Andreas Labres, konzeptloser Vortrag)
  • “VirtualBox – Mit ein paar Klicks zu einem neuen Testsystem” (Wolfgang Scheicher, netten Workflow gezeigt)
  • “Realraum” (Jogi Hofmüller, sehr interessante Zusammenfassung)
  • “OpenOffice.org: Calc ist keine Datenbank – oder doch?” (Stefan Weigel, unterhaltsam aber low-level)
  • “Shell-Quoting verstehen” (Axel Beckert, sehr kompetent aber ich mag Shells nicht [mehr])
  • “Weltfrieden durch LaTeX” (Karl Voit, unterhaltsam aber Einsteiger sind Zielgruppe)
Grazer Linux Tage #glt10

Ipython’s “Do you really want to exit?”

Ipython’s request “Do you really want to exit? (n/[y]) ” when trying to close a session, is really annoying to me. Due to lack of HowTos, I will post my (pretty nice) solution:

vim ~/.ipython/ipythonrc

… and edit line number 196:

# confirm_exit: set to 1 if you want IPython to confirm when you try to exit
# with an EOF (Control-d in Unix, Control-Z/Enter in Windows). Note that using
# the magic functions %Exit or %Quit you can force a direct exit, bypassing
# any confirmation.

confirm_exit 0

If confirm_exit is set to Zero, you will be able to terminate the session via Ctrl+D.

Ipython’s “Do you really want to exit?”

Aura

Freund gastiert 2 Tage bei mir:

  • Freund startet zum ersten Mal seinen Laptop in der Nähe von meinen Rechnern: Sein X-Server geht nicht.
  • Ich installiere bei ubuntu die empfohlenen proprietäre Treiber von ATI: ubuntu zerstört Dateisystem der Systemfestplatte (fsck lässt grüßen) und Monitor rennt nur mehr in “Out of range 74.9kHz / 60Hz”. ubuntu nicht mehr verwendbar. Windows geht weiterhin gut.
  • Wir bringen bei ihm WLAN zum Laufen: Er hat gute Verbindung. Ich wenig/kaum.

Langsam glauben wir beide, dass hier eine eigene Aura herrscht.

Aura

Letzter Zivi-Dienst

Heute, 16.04.2010, war mein letzter Dienst. Heute durfte ich noch einmal mit einem langjährigen Fahrer fahren, mit dem ich den 3. Dienst hatte, mit dem ich als Einziges BKTW gefahren bin, der erste Fahrer mit dem ich reanimiert habe und der Fahrer der Sylvesternacht (viel erlebt mit ihm). Mit heute, den 12 Tagen Urlaubsanspruch und 2 (dienstfreien) Sonntagen komme ich auf 14 freie Tage und damit auf den Tag (30. April), der mein offizielle Zivildienstende darstellt.

Was war?

  • Ich habe die Gewissensklausel unterschrieben
  • Ich bin ausgebildeter Rettungssanitäter und konnte diese Ausbildung im Zuge meiner Tätigkeit wirklich nutzen und ausüben. Damit war ich ein Zivi unter ca. 30 Zivis auf der Dienststelle.
  • Ich bin nur KTW (Krankentransporte) und RTW (Rettungstransporte) als Beifahrer gefahren. Gegenüber anderen Zivis hatte ich keine BKTW-Dienste
  • Richtige Zivi-Dienstauswertung fehlt noch
  • Ich hatte jedenfalls 154 RKT-Dienste (ohne Ausbildung) in den 9 Monaten und mind. 1600 Patienten im Wagen.

Was habe ich gelernt?

  • Grundlagen der Notfallmedizin
  • Der Umgang mit Notfallsituationen und die Zusammenarbeit mit professionellen Einsatzkräften
  • Einblick in das österreichische Gesundheitssystem
  • Rechtliches *suckt*

Was war richtig nett?

  • 97% der Kollegen
  • Die regelmäßige Arbeit und der fixe Arbeitsplatz
  • Der Respekt der Leute gegenüber Einsatzkräften
  • Das Streben nach Verbesserungen und das zuverlässige Arbeiten
  • Das Reden und Mitfühlen mit Dauerpatienten
  • Balankaspielen ein bisschen gelernt
  • Ich hatte den Großteil der Zivizeit den besten Dienstführer, den man sich vorstellen kann. Danke!

Was war richtig mies?

  • Die miese Ausbildung und der Beginn, bis man sich in die Materie eingelebt hat
  • Die ungesetzlich vielen Arbeitsstunden pro Monat
  • Manche Einsätze und inkompetentes Personal

Habe ich was geleistet?
Ja, mehr als der Durchschnittszivi. Habe weder den radikalen Weg des Perfektionisten, noch den Weg des Zuwenigverdieners eingeschlagen. Stets einen guten Mittelweg gefunden und sehr viel gearbeitet.

Letzter Zivi-Dienst