Titel: “Immanuel Kant”
Autor: Uwe Schultz
Seiten: 160
Kapitel: 2
ISBN: 978-3499501012
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Erschienen: 1965
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Anscheinend werde ich in den Ferien zur Leseratte. Immanuel Kants Thesen sind vielleicht jene, denen ich am ehesten von allen möglichen Philosophen zustimmen würde. Im Buch wird zuerst auf 50 Seiten sein Lebensweg beschrieben. Kant, der für seinen regelmäßigen Alltag, seine Größe von 159cm und Loyalität gegenüber seiner Heimat Königsberg bekannt war, interessierte sich in jungen Jahren für antike Schriften und Naturwissenschaften eh er sich seinen drei Hauptwerken “Kritik der reinen Vernunft”, “Kritik der praktischen Vernunft” und “Kritik der Urteilskraft” zuwandte. In “Kritik der reinen Vernunft” fragt Kant die zentrale Frage: Wie sind synthetische Urteile a priori möglich? Er setzt damit voraus, dass weder Rationalismus noch Empirismus als alleinige Quelle von Erkenntnis zum Verständnis unserer Welt ausreicht und schafft damit die Bausteine der modernen Philosophie. Seine Arbeiten in der Metaphysik helfen dabei die Bedeutung von Raum und Zeit festzustellen, das kopernische Weltbild weiterzuentwickeln und auch die politische Philosophie sowie religiöse Fragen (Religion stand er grundsätzlich kritisch gegenüber, da er schulisch zum Pietismus gezwungen wurde) voranzutreiben.
Das Buch gibt einen schönen Überblick über sein Leben und die Themen, die ihn als Mensch beschäftigten, doch kommt mir das Kapitel über seinen Werke doch zu kurz, da einige Definitionen vernachlässigt werden.
Wie sind synthetische Urteile a priori möglich?
Sapere aude!
Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne
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