The toughest challenge

I want to talk from the bottom of my heart:

Recently I have been reflecting a lot on how criticism influences and should influence my life. What should we criticize? What is the best approach between motivating people and expressing serious, honest feedback. Which responsibilities are there? How can we achieve actual value even though negative feedback is given because the others got it wrong?! This is the foundation of the toughest challenge in life, I want to explicitly state here:

What is the correct amount of feedback appropriate to support or express discomfort with an approach or opinion?

This question is heavily biased on variables such as culture, societal expectations, language, personal experiences and motivation. If you answer that question wrong, you can destroy ambitions in other people or lose your reputation. If you get it right, you can be part of something which shapes technology, culture and society in the future.

The toughest challenge

Hjernevask documentary

In the TU Graz flames newsgroup somebody mentioned a Norwegian documentary about the differences of the sexes. Produced by Harald Eia and Ole Martin Ihle, in the documentary “Hjernevask” (engl. Brainwashing) several researchers and people from the streets get interviewed about certain aspects of our social lifes regarding genders. It consists of 7 parts:

  • The Gender Equality Paradox
  • The Parental Effect
  • Gay/Straight
  • Violence
  • Sex
  • Race
  • Nature or Nurture

It can be watched (Norwegian sound and English subtitles) on dailymotion. One little remark: It’s astonishingly frustrating how scientists insists that scientists with different opinions do bad scientific work.

Hjernevask documentary

Why is it so hard to extend an existing software?

A general problem in the software industry is the difficulty to take over the software project of another person and extend or develop it further according to the customer’s needs. If I am looking at myself, I am having very hard times to understand the whole connections between data structures, the data control flow, various algorithms and the custom usage of the programming language by the programmer. If you are facing a problem, you will solve it differently than other programmers with high probability.

I like the analogy of literature. It’s very hard to finish a book started by another author. The previous author created conventions (style of writing), assumed some facts (about the hardware and setup) and created a flow the story is following (data flow). Intelligence is the ability to extract, understand and generate the whole concept out of the few basic axioms hidden in the source code.

Related to the openbookproject currently in media.

Why is it so hard to extend an existing software?

Wir könnten nicht ohne…

Auf der Dienststelle jetzt groß ausgehängt, ist der Artikel aus dem Standard vom 01. August 2010. Gelb markiert ist der erste Satz:

“Natürlich ginge es auch ohne Freiwillige. Aber im Rettungsdienst sind 50 Prozent der Beteiligten Freiwillige, und wir sind der Meinung, dass das auch weiter so sein soll”.

Drunter steht der Satz “Wie bitte” gefolgt von drei Fragezeichen (Wortlaut ist zumindest ähnlich) und unterzeichnet vom Bezirkstellenleiter. Weiters folgt die Frage “Oder wie seht ihr das?”. Meine Sichtweise:

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn ich (als ehrenamtlicher Mitarbeiter) höre, dass der Betrieb ohne uns/mich nicht funktionieren kann, stimmt mich das höchst depressiv / nachdenklich. Ich setze mich einmal in der Woche in den Rettungswagen und führe kranke Leute durch die Gegend (manchmal auch ins Krankenhaus). Etwa 3mal die Woche werde ich angerufen, ob ich diesen und jenen Dienst übernehmen könnte. Während mein beruflicher Kollege mit etwa 100 Euro aus der 12-Stunden-Schicht austritt, verzichte ich darauf und gebe mich mit 2 symbolischen Euros zufrieden. Das ist natürlich nicht der Kritikpunkt, sonst hätte ich mich nicht der Freiwilligkeit verpflichtet. Sondern es stimmt mich nachdenklich, dass ich infrage stellen muss, wie dieser “Konzern” arbeitet. Ich setze mich ins Auto, um den Konzern zu unterstützen. Ich hoffe durch die ersparten 98 Euro kann die Kassa etwas aufgebessert werden und Geld für neue medizinische Geräte bereitgestellt werden oder Erste-Hilfe-Kurse wieder gratis angeboten werden. Ich erhoffe mir dadurch dem Konzern unter die Arme zu greifen und ihm die wirtschaftliche Last zu nehmen, um seine 7 Ideale verwirklichen zu können (die im Gegensatz zum wirtschaftlichen Kapitalismus stehen nach dem er arbeiten muss). Doch was muss ich hören? Gäbe es uns freiwillige Mitarbeiter nicht, gäbe es den Konzern gar nicht. Es ist so als wären die 98 Euro fix für das geringe Gehalt von dem Zivildiener verplant, der rechtlich fragwürdige Arbeit leisten muss. Dies stimmt mich höchst nachdenklich. Welch wirtschaftlich ineffiziente Arbeit ist noch akzeptabel? Wie weit darf Geld veruntreuut werden? Wohin fließt das Geld der Krankenkassen? Wenn dem Dargelegtem wirklich so ist, dann sehe ich meine Position als widersprüchlich mit den Idealen selbst und kann diese nicht mehr im Sinne der Gemeinschaft vertreten.

Stellt euch vor Software und Betriebsysteme könnten nur dadurch bereitgestellt werden, dass jeder Programmierer für die Freiwilligkeit programmiert. Für Outsider sei gesagt, dass es im Sinne der freien Softwarelizenz-Modelle zum Vielfachen passiert (Linux hat diesen Hype damals groß ausgelöst). Programmierer schreiben Code um sich fortzubilden, die technischen Entwicklungen voranzutreiben und durch die Eigenwerbung auch eventuell auf eine Arbeit sehen zu können. Die Software selbst bildet nur ein Abfallprodukt von diesem Prozess. Analog ist es mit der Freiwilligkeit beim RK: Ich arbeite freiwillig, um mich fortzubilden, unser Gesundheitssystem zu unterstützen und eventuell bekomme ich auch einmal eine Arbeitsmöglichkeit bei Bedarf. Wenn jedoch “das Abfallprodukt” schamlos ausgenutzt wird und der Entwickler / Arbeiter selbst in den Hintergrund tritt, bleibt es einem in der Softwareentwicklung nur übrig das Lizenzmodell zu wechseln und im RL aus dem Konzern auszutreten. Ja, tut mir leid alte hierarchisch strukturierten Großkonzerne, dass es sich hierbei um “neue” Gesellschaftsmodelle handelt, die ihr scheinbar noch nicht versteht und auszubeuten versucht. Aber auf Dauer werdet ihr es auch verstehen, dass wirtschaftlichen Diskrepanzen begegnet werden muss. In der Softwareindustrie scheint mir der Prozess schon (natürlich bedingt) weit entwickelt zu sein. In der realen Welt sehe ich noch große Defizite. Ich stelle in Frage, ob diese 80er-retro-apokalyptische Vorstellung “die virtuelle Welt wird kollabieren” nicht in ihrem Gegenteil (reale Welt) auftreten wird (im wirtschaftlichen Bereich).

Übrigens sehe ich diesen Blogeintrag nicht im Widerspruch mit der neuen Social Media Policy des RKs. Ich bin wohl “durch die Feedbackkanäle auf alle verschiedenen Anspruchsgruppen unserer Organisation” eingegangen, doch dieser Blogeintrag untersteht wohl keinem “Copyright” (siehe SMP). Jedoch dem Urheberrecht und der CC Attribution-ShareAlike 3.0 Austria. Tut mir leid, dass ich so viele versteckte Anspielungen machen musste, doch wer sich Gedanken über Wirtschaft und unseren Lebensstil gemacht hat, wird diese Probleme sehen und auch die erwähnten Lösungsansätze neugierig verfolgen. 90% der freiwilligen Mitarbeiter hören es wohl gerne, dass sie “unersetzbar” für den Konzern sind. Tut mir leid, dass ich wieder aus der Masse heraussteche.

Siehe auch: Zivildienst – mein Erlebnis (PDF)

Wir könnten nicht ohne…

Liebe Leute…

Kommentar einer Patientin: “Ich wusste ja gar nicht, dass die jungen Leute so nett sein können”
Kommentar einer Passagierin: “Ja, der Wörthersee ist wunderschön, aber die Jugend möchte immer Urlaub woanders machen”

Liebe Leute, bitte erzeugt nicht Probleme, wo keine sind. Wieso sollte alles Neue/Junge schlecht sein und auf wen sind bitte Reiseunternehmen ausgerichtet? Die Schüler/Studenten fahren mit den Eltern, die Eltern mit kleinen Kindern organisieren am liebsten alles selbst und die Pensionisten fahren am liebsten weit weg, wo sie ihre Ruhe haben und sich um nichts kümmern müssen. Die Ersteren fahren dorthin, wo es ihnen vorgegeben wird. Die Zweiten bleiben möglichst nahe in der Heimat (sofern es kulturell möglich ist). Die Generationsprobleme sind IMHO zum Großteil nicht existent. Bitte macht die Augen auf. Erst dann beurteilt die Welt. Das erspart mir manch unliebsame Smalltalk-Diskussion, in der ich den Kontrapunkt spielen muss. Danke.

Liebe Leute…

Stöckchen: What do you like about the Internet?

Stöckchen by Der Englisch Blog.

I like the Internet, because it offers an opportunity to share thoughts to everyone on earth, who has access to a wired computer. Blogging means publishing content and talk about things with a wide range of people and everyone can take part in the social network. To join an IRC channel means becoming part of a group talking about one issue and helping others to extend their knowledge. To write a mail means communication with other people without the threat of censorship by using cryptography. To create a website means getting creative to present yourself in the way you like.

The Internet means free speech and communication. At least it would be like that without some politicians who decide about the future of the Internet without understanding it. In my humble opinion the Internet is developing in a way the reality should catch up with.

Stöckchen: What do you like about the Internet?