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\markright{Lukas Prokop -- 2. Deutschschularbeit 8A}
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\author{Lukas Prokop}
\title{2. Deutschschularbeit 8A}
\date{12. M"arz 2009}

\begin{document}
\maketitle

\section{Aufgabenstellung}

\textbf{Impuls:} \\
Jeder/Jede ist h"aufig angehalten, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig sieht man sich immer wieder der Aufforderung ausgesetzt: Sei du selbst! Mach, was du willst! Strebe danach, der/die Best zu sein!

\textbf{Aufschl"usselungsfragen:}
\begin{itemize} 
 \item Sind diese Positionen unterdr"uckbar oder gibt es einen Kompromiss?
 \item Wie steht es in der Schule um Teamarbeit und Einzelk"ampfertum?
 \item Wie steht es in der Freizeit, beim Sport?
\end{itemize}

\section{Teamf"ahigkeit versus Selbstverwirklichung}

Egoismus, Introvertiertheit, Einsamkeit, ... viele Termina beschrieben die charakterlichen Z"uge einer Person, die ihren Weg durchs Leben selbstst"andig beschreitet. Nicht immer muss eine introvertierte Person auch egoistisch handeln, doch die Verbindungen zwischen den Eigenschaften lassen sich nicht verleugnen. \\
Umgekehrt h"atten wir W"orter wie Gesellschaft, Gemeinschaft, Verbundenheit und Chauvinismus um das gemeinschaftliche Leben bzw. die Identifikation mit einer Interessensgruppe zu beschreiben. \\
Es stellt sich die Frage des Trends: Ist es heute wichtiger sich selbst zu verwirklichen oder muss man doch Teamf"ahigkeit beweisen? Was verlangt die Gesellschaft? Was verlangt die Wirtschaft?

Die Grundlage f"ur die Teamf"ahigkeit wird in der Kindheit gelegt. Eine starke Bindung an eine Mutter resultiert in einer Vertrauensumgebung in der das Kind lernt sich zurecht zu finden. Zugleich f"uhlt es sich jedoch unwohl, wenn es sich in einer fremden Gesellschaft aufh"alt. Das Kind wird in Zukunft wenig Kontakte kn"upfen und Aufgaben alleine bew"altigen.

Die Gesellschaft ist karriereorientiert. Es ist Norm, dass jeder Mensch in "Osterreich seinen Schulabschluss hat. Nebenbei muss jeder Mensch einen F"uhrerschein besitzen. Damit er sp"ater in der Firma nicht als Fachtrottel abgestempelt wird, sollte er sich ebenfalls f"ur andere Gebiete interessieren. Ein Instrument zu lernen, einem Chor oder einem Sportverein beizutreten sind g"angige Trends, denen schon Volksch"ulern ausgesetzt sind. Als Resultat muss jeder Mensch ein reichhaltiges Curriculum vitae aufweisen k"onnen, um in g"angigen Firmen aufgenommen zu werden. Doch die Realit"at sieht auch etwas anders aus. Auch wenn der Lebenslauf lang aussehen muss, wird in einem Betrieb selbst Teamf"ahigkeit verlangt. Projektmanagement mit einer Vielzahl von Eigenbr"otlern kann nicht funktionieren. Arbeitet man gemeinsam an einem Projekt so muss jeder auf seinen Kollegen eingehen und mit ihm Erfahrungen austauschen. Team ist keine Abk"urzung f"ur ''Toll, ein anderer macht's.''

Besonders die Wirkung von Egoismus auf die eigene Pers"onlichkeit ist kritisch zu betrachten. Ist ein Eigenbr"otler nicht bereit seine beruflichen Kompetenzen auszutauschen, so verfestigen sich seine Auffassungen auf Grundlagen, die sich sp"ater als fehlerhaft erweisen k"onnten. Seine beruflichen Kompetenzen entwickeln sich nicht mit den aktuellen Fortschritten des jeweiligen Fachbereichs mit. Letztendlich steht er vor den Inkompetenzen in seinem Fach und hat zugleich keinerlei soziale Basis.

Die soziale Basis ist jedoch notwendig. Mit Freunden kann man "uber Probleme reden und Meinungen austauschen. Diese Zwischenmenschlichkeit ist erforderlich um die eigenen Probleme besser verarbeiten zu k"onnen und Hochs \& Tiefs des Lebens zu "uberstehen. Ein Mensch, der sich jedoch in seinen eigenen 4 W"anden versteckt und seine Freundin nie ausf"uhrt, kann keine partnerschaftliche Beziehung f"uhren.

Doch es gibt kulturell-regionale Unterschiede. Je "armer die Bewohner eines Dorfes sind, desto gr"o"ser ist das gemeinschaftliche Leben. Bei bekannten Kontakten ist es viel leichter Waren zu tauschen und Gegenst"ande zu teilen als bei fremden Personen. Diese Entwicklung geht somit auch mit der kapitalistischen Wirtschaftsentwicklung einher.

Wir sehen also, dass sowohl im berufichen wie auch privaten Bereich die Teamf"ahigkeit und auch das eigenst"andige Arbeiten unerl"asslich ist. Es ist also die goldenen Mitte, die wir suchen. Auf der einen Seite ist die eigenst"andige Komponente sicher produktiver, da sie Konzentration und unkompliziertes, schnelles Handeln erm"oglicht. Auf der anderen Seite darf die Kommunikation mit Kollegen nicht vernachl"assigt werden.

Ein durchschnittlicher Betrieb besitzt zum Gl"uck beides. Eigenbr"otler und Fachtrottel sorgen f"ur Weiterentwicklung und eine innovative Denkweise, da sie sich mit der Materie auseinander setzen und den Kern der Probleme finden. Zugleich schaffen die anderen Kollegen eine soziale Ebene auf der die Erkenntnisse verbreitet werden k"onnen. \\
Ein Betrieb, der nur Fachtrottel einstellt, wird niemals an nur einem Produkt arbeiten k"onnen. Ein starker Separatismus der einzelnen Teilaufgaben w"are dringendst notwendig. Doch nicht in allen Sparten ist dies m"oglich. \\
Umgekehrt w"urde ein Betrieb mit lauter sozialen Mitarbeitern nicht neue Ideen umsetzen und aktuelle Konzepte in Frage stellen.

Ich komme zu dem Schluss, dass ein Mensch f"ahig sein muss mit beiden Strategien zu arbeiten. Firmen wie auch Mitmenschen verlangen dies von dir. Nerds, Geeks, Freaks, Eigenbr"otler, Sonderlinge und Einzelg"anger haben ein schwieriges Leben.

\section{Fazit}

\begin{itemize}
 \item Verwendung von recht vielen unpassenden Fremdw"ortern
 \item keine kritischen Inhalte (entgegen dem Plan)
 \item sehr viele Phrasenwiederholungen
 \item Nur klassische Floskeln als Argumente
 \item Ich probiere gerade vom klassischen Aufbau wegzukommen und experimentiere
 \item nur 400 W"orter in 3 Schulstunden? (02:40)
\end{itemize}

Letztendlich bekam ich einen 2er. Einige Phrasen h"atte ich besser formulieren k"onnen und der 2er ist absolut gerechtfertigt.

\end{document}

