Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand

von Johann Wolfgang von Geothe

Allgemeines

Personen (Anfangssituation)

Kaiser höfisch-absolutistisch
Götz von Berlichingen
Schwester Maria
Sohn Karl
Frau Elisabeth
Franz von Sickingen
Bischof von Bamberg
Adelbert von Weislingen
Adelheid von Walldorf
Liebetraut
Knappe Franz

Notiz: Die Verwandschaften sind von Götz von Berlichingen aus berechnet.

Handlung

Bischof von Bamberg hält einen Reiter Götz' gefangen. Götz nimmt Adelbert von Weislinger in Gewahrsam. Adelbert war Götz' Jugendfreund, wechselte jedoch zur territorial-absolutistischen Seite und ist somit Untergebener des Bischofs. Adelbert verliebt sich in Götz' Schwester Maria. Liebetraut (Höfling des Bischofs) lockt Adelbert zu Bischof zurück. Der erste Aufzug endet. Adelbert verliebt sich in Adelheid von Walldorf und begeht damit Treuebruch (wechselt endgültig zur höfisch-absolutistischen Seite zurück). Götz von Berlichingen verkuppelt nun seine Schwester mit Franz von Sickingen (da ihr Freund Adelbert gegangen ist). Ende des 2. Aufzugs. Kaiser lässt sich von Adelbert von Weislingen beeinflussen und lässt Götz verbannen. Götz flieht und verschanzt sich. Er nennt das berühmte Götz-Zitat. Muss der Belagerung nachgeben und handelt einen freien Abzug aus; wird jedoch gegen diese Abmachung festgenommen. In Heilbronn kommt er vor Gericht. Ende des 3. Aufzugs. Franz von Sickingen droht Stadt anzuzünden (macht es nicht) und befreit dadurch gewaltsam Götz aus seiner Haft. Götz kehrt auf seine Burg Jagsthausen zurück. Dort schwört er sich für Friede einzusetzen. Dies bricht er gleich am Anfang des 4. Aufzugs. Er wird für kurze Zeit Hauptmann der Bauern und kämpft für deren Rechte. Er versucht den Bauern einzureden auf Feuer und Mord zu verzichten, jedoch brechen die Bauern dieses Wort. Götz wird von Wieslinger gefangen genommen als es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Bauern und den Reitern Weislingers kommt und Götz verletzt wird. Adelheid liebt Weislingen nicht mehr und verliebt sich in Weislingens Knappen Franz. Franz bringt durch den Einfluss Adelheids Wieslingen um. In Weislingens Todesstunden begnadigt er Götz auf Drängen Marias hin. Aus Verzweiflung bringt Franz sich nach der Tat selbst um. Berlichingen wird im Turm zu Heilbronn gefangen genommen. Dort stirbt er in Anwesenheit seiner Frau und Schwester von der Verletzungen der Auseinandersetzung. Adelheid wird durch eine Feme (= heimliches Gericht) wegen Ehebruch zu Tode verurteilt.

Quelle

wiki:Götz von Berlichingen
Schulbuch "Stichwort Literatur" (6. Auflage) S. 102